in motion

Gedicht zum Thema Wandel

von  S4SCH4

Ich fahre

mit schwerem

Gewicht

auf geteerten Straßen

und bin dabei

gefedert.  

 

Ja, ich bin…

 

Mir zu oft gerädert

und fliehe

vor dem Stein aus Himmel und aus Erde

der meinen Kopf sich malt

als Korn,

das in seiner abmühenden Mühle

mehlig wird

wenn er es reibt

wenn er die

Zeit

vertreibt.

 

Die, wie vor einem Gespenst entflieht

die, am Ende der Mahlsteine herunterfällt

die, aus den Fugen Fliesen scheppern lässt

und mich verabschiedet

aus reinen Ruinen.

 

Ich fahre

mit dicken Rucksäcken der

Sonne entgegen und

halte nicht an

für steinerne Türme oder

Kachelwerk, das war;

nicht für mich und nicht

für dich,
sondern nur entgegen der Annahme

ich stünde still

in meinem Leben,

fahre ich fort.

 

Eine Zeit, die verfolgt

als sei es Fugenkitt
der hält

als sei es ein Bankett

zum Abschluss

zeitlosen Daseins um weiße

Fliesenlegerkreuze.

 

Ich fahre

los auf Bahngleisen

los auf Schienen

und werde Freunde auch

ohne diese Freude aus

Heimatblut finden

das so süß sein soll und so leicht…

leicht genug, als dass ich es vergaß.

 

Ich finde wieder

und werde gefunden

zu allen Seiten

zu allen Stunden …

 

Werde ich umsichtig mit

meiner Nachsicht sein

und Vorsicht vor uns bereisen.




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