Futterneid

Gedicht

von  Janna

Hastig pickt die Amselmutter
unterm Kirschbaum Körnerfutter.
Kommt ihr treuer Amselmann,
hackt sie ihn, so fest sie kann.
Hungrig, mit gesenktem Kopf,
flüchtet dieser arme Tropf
sich in einen Lorbeerstrauch,
bis die Gattin fertig ist
und ihm gestattet, dass er frisst.
Das ist bei den Amseln Brauch!



Anmerkung von Janna:

Grafik KI

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Kommentare zu diesem Text


 niemand (01.09.26, 08:40)
@ Janna
Ich sehe in Deinem Gedicht keine gute Meinung über die "Weiblichkeit", auch wenn sie nur die eines Vogels ist. Da ich keine Ahnung von der Vogelwelt habe, drängt sich mir die Frage auf: Sin Amselmännchen nicht auch so? Oder ist das Verhalten der Amselfrau naturprogrammiert? Also auf Vorrat, zwecks Versorgung der Brut? Abgesehen davon spricht das Gedich auch über Menschen und deren Neid, nicht nur Futterneid,sondern auch den Neid auf allen Gebieten, allerdings hier "kenne" ich mich aus und würde sagen, ob Männchen, oder Weibchen, wenn es um einen Vorteil geht, sind beide nicht weit voneinander entfernt. Hängt allerdings nicht selten vom Charakter des Wesens ab. Vom sozialen Gefühl, von der sozialen Fähigkeit. Von der Entwicklung etc. Obwohl, im Bezug auf Damen füllt mir der Spruch von der "Stutenbissigkeit"  ein    ;)     Dein Gedicht, so schlicht es auch rüber kommt, regt zu Gedanken an,  Mit liebem Gruß, Irene

Kommentar geändert am 01.09.2026 um 08:41 Uhr
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