Wahlsonntag oder Vom ordnungsgemäßen Gebrauche der Demokratie
Glosse zum Thema Politik
von AnselmusFederkiel
Anmerkung von AnselmusFederkiel:
Gegenstand dieser Glosse ist nicht eine Partei, sondern der Umgang mit demokratischen Entscheidungen.
Kommentare zu diesem Text
Werther Herr Federkiel,
es dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass das Thema Politik in ebendiesem KeinVerlag ein sehr problematisches ist. Deshalb war es schon mal gut, einen zusätzlichen Vermerk unter das durchaus gelungene heutige Werk zu setzen – so könnten eventuelle langanhaltende Diskussionen über eine bestimmte Partei schon mal eingeschränkt werden. Ob sie gänzlich vermieden werden können, wage ich dennoch zu bezweifeln, denn das Werk weist doch einige Kritikpunkte an UnsererDemokratie auf, die hier nicht so gern gehört werden und sofort in das böse rechte Lager eingeordnet werden. Die Unterzeichnerin weiß hiervon ein Lied zu singen, hat aber dank ihres dicken Fells gelernt, damit umzugehen.
Ich wünsche dennoch einen angenehmen Sonntag und ein Wahlergebnis nach Ihrem Geschmack. Auf die morgigen Texte und Gedichte aus dem vereinten Demokratieverband bin ich schon jetzt sehr gespannt.
Mit verbindlichen Grüßen
Citronella
es dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass das Thema Politik in ebendiesem KeinVerlag ein sehr problematisches ist. Deshalb war es schon mal gut, einen zusätzlichen Vermerk unter das durchaus gelungene heutige Werk zu setzen – so könnten eventuelle langanhaltende Diskussionen über eine bestimmte Partei schon mal eingeschränkt werden. Ob sie gänzlich vermieden werden können, wage ich dennoch zu bezweifeln, denn das Werk weist doch einige Kritikpunkte an UnsererDemokratie auf, die hier nicht so gern gehört werden und sofort in das böse rechte Lager eingeordnet werden. Die Unterzeichnerin weiß hiervon ein Lied zu singen, hat aber dank ihres dicken Fells gelernt, damit umzugehen.
Ich wünsche dennoch einen angenehmen Sonntag und ein Wahlergebnis nach Ihrem Geschmack. Auf die morgigen Texte und Gedichte aus dem vereinten Demokratieverband bin ich schon jetzt sehr gespannt.
Mit verbindlichen Grüßen
Citronella
Kommentar geändert am 06.09.2026 um 10:36 Uhr
Wertheste Citronella,
habt Dank für Eure freundlichen Worte.
Daß politische Betrachtungen hier mitunter ein empfindliches Terrain betreten, ist mir inzwischen nicht verborgen geblieben.
Der kleine Vermerk unter dem Texte sollte deshalb weniger vorsorglich den Streit verhindern als vielmehr deutlich machen, worum es mir ging: nicht um eine Partei, sondern um die Frage, wie gelassen eine Demokratie mit Ergebnissen umgeht, die einem Theile ihrer Bürger nicht gefallen.
Kritik an ihrem praktischen Betriebe scheint mir dabei noch lange keine Kritik an der Demokratie selbst zu sein. Im Gegentheil: Ein Verfahren, das sich für belastbar hält, sollte auch die eine oder andere Frage aushalten können.
Was das Wahlergebnis nach meinem Geschmack betrifft, muß ich Euch allerdings enttäuschen.
Mein persönlicher Geschmack spielt dabei eine recht unbedeutende Rolle. Mir wäre ein Ergebnis am liebsten, das ordnungsgemäß gezählt, anschließend akzeptirt und von Gewinnern wie Verlierern ohne den Einsatz von Pflastersteinen, Reisepässen oder sonstigem schwerem Gerät ertragen wird.
Auf die morgigen Beiträge aus dem vereinten Demokratieverband bin ich allerdings ebenfalls gespannt.
Mit sonntäglichem Gruße
Anselmus Federkiel
habt Dank für Eure freundlichen Worte.
Daß politische Betrachtungen hier mitunter ein empfindliches Terrain betreten, ist mir inzwischen nicht verborgen geblieben.
Der kleine Vermerk unter dem Texte sollte deshalb weniger vorsorglich den Streit verhindern als vielmehr deutlich machen, worum es mir ging: nicht um eine Partei, sondern um die Frage, wie gelassen eine Demokratie mit Ergebnissen umgeht, die einem Theile ihrer Bürger nicht gefallen.
Kritik an ihrem praktischen Betriebe scheint mir dabei noch lange keine Kritik an der Demokratie selbst zu sein. Im Gegentheil: Ein Verfahren, das sich für belastbar hält, sollte auch die eine oder andere Frage aushalten können.
Was das Wahlergebnis nach meinem Geschmack betrifft, muß ich Euch allerdings enttäuschen.
Mein persönlicher Geschmack spielt dabei eine recht unbedeutende Rolle. Mir wäre ein Ergebnis am liebsten, das ordnungsgemäß gezählt, anschließend akzeptirt und von Gewinnern wie Verlierern ohne den Einsatz von Pflastersteinen, Reisepässen oder sonstigem schwerem Gerät ertragen wird.
Auf die morgigen Beiträge aus dem vereinten Demokratieverband bin ich allerdings ebenfalls gespannt.
Mit sonntäglichem Gruße
Anselmus Federkiel
