Angst etwas zu sagen
und etwas zu denken,
kalt liegt sie in Senken
mit kälterem Herzen im
Doppelbett eines Kellers aus
Stein, der ein Bankett
feiernd und zäh im Matratzengestell
dunkel bewirtet, als der Himmel so hell
zu sagen und zu trösten scheint,
doch keine Wärme dringt ein und eint
das ausgeschlossen Innere.
Dies, kein Scenario aus Büchern,
kein Alptraum aus dem man erwacht
weder Gespenst in weißen Tüchern
noch habe ich es umnachtet erdacht
mein Körper gefangen am beben
Ketten rasseln und drei Moiren weben
das Leben um auf einem
Drahtgestell
während erst Knochen darum wachsen
– dann Fell.
Als Tier denke ich mit
eingesperrtem Geist
etwas das Tiersein heißt
und mit Fingern krumm vor Angst
kratzte ich an der Tür - und du bangst
um ein Leben das deines ist
während das Ergeben
meines frisst.