„Die Biester werden attackieren, sobald das Fleisch ihm schläft!“, ruft der Spritzer mit Esprit, als einer halbwach träumend daliegt, und von einer Dramaturgie der Liebe entzückt, immer weiter sich entfernt, weit vom Dasein und fort vom Fleisch.
Wähnt jener sich auch in Sicherheit, schwingt ihm das Damoklesschwert aus Fangzähnen, Klauen und Reißern doch nah und riecht die süße Seligkeit verzauberten Blutes bei jedem Schwung.
Wie weit das Mahl uns sei, fragt eine Dame fordernd, und grinst mit falschen Zähnen in das bleiche Gesicht des Spritzers. Dieser, überfragt, denn die Bestien wissen‘s am besten, wann der Zeitpunkt zum Attentat sei, lächelt untergeben und meint: „bald…“.
Es keuchen und fauchen die Rachen, nah die Stunde, die letzte, als der Einschlafende beginnt zu singen:
„Meine Familie ist wie ich
und bin ich auch nur Sohn,
so doch das Oberhaupt
sie erbten es alle von mir
und tun es noch und fort
auch wenn ich nichts habe
scheint es ihnen genug, um
nie genug zu bekommen.“
Ein Ruck und losreißend vom bleichen Spritzer fleddert die Meute einen Leib, der sich nicht regt samt einen Kopf, der sich nun in Richtung der Dame bewegt. Seine Augen schließlich öffnend meint er:
„Du hast es nie geboren
und dich doch damit gebrüstet
du hast es nie verloren
und doch Gewinn gelüstet.“
Es lacht nun laut und lauter jene, die falschen Zähne glänzen, es frisst nun mehr und mehr der Mob, die blutigen Zähne tanzen durch das Fleisch.