Nichts vergebe ich.
Denn ich bin nicht Gott.
Kommt man mir auch noch so musisch und regelmäßig in die Zeit, ich habe nichts und erst recht nichts zu vergeben.
Nichts vergebe ich.
Denn …
Sie suchen sich in mir wie Hunde und Katzen, verkleidet zu menschlichen Worten und Werten. Empfindsamkeit ragt in Form von Tälern und Bergen aus Schmerz und aus Jubel, auf einer Landkarte, deren Druckverfahren sich als S/M hervorbringt, hervor, und bleibt doch im Argen, im Ungefähren. Es ist ein Käse, der entfernt stinkt und nahe durch den Anblick erst schmackhaft wird und es ist unvereinbar, zu erfahren, wie er auf diese Art und Weise herankäme, an einen Tisch, dessen Farben sich auf seinen Laib reimen.
Doch ich schreibe nicht über etwas, das zum viertel leer getrunken ist und wovon ich nicht mehr als jenes Viertel habe, obgleich ich vielleicht nur aufstehen müsste um neue Hoffnung zu spüren mit einem Blick in den Kühlschrank. Belassen wir es beim baldigen Ende eines Glases und lassen die Wahrheit einmal im Argen, im Ungefähren. Es ist ein Wein, der nach dem letzten Glas erst schmeckt, im schlussendlichen Abgang, im Abgesang auf sich selbst, als Nachgeschmack eines ´mehr bekommst du von mir nicht´.
Ist es wirklich so pervers, dass die Genügsamkeit sich auf Kosten eines ausreichenden Maßes sich die Lorbeeren zu ihrem kargen Fleische mischt? Genügsamkeit als etwas, das sich durchs Vergehen an eigener geistiger Jungfräulichkeit, zu etwas Großen macht, etwas, das größer ist als man selbst, der man ja nur in ausreichendem Maße leben will? Doch es schreit in mir nach Tugend, nach Werten und nach Kirchen auf der Sahnetorte (3D-Druckverfahren S/M?).