Ich bin kein Stückchen besser,
weil ich den Schmutz mit einem Stein aufhebe,
um ihn zu werfen, statt Entsorgung zu tun.
bin vielleicht noch viel, viel schlechter,
weil ich mir anmaße,
darüber ein Urteil zu haben und zu wissen,
was unsere Gerechtigkeit sein soll.
dieses bete ich,
mit noch ungewaschener Hand
aus Faulheit und Bequemlichkeit
und meinte, schon wäre ich erlöst.
Ich bin kein Stückchen besser,
weil ich streitlustig bin, die Stirne bieten möchte,
weil ich mich mit Moral gefasst sehe,
diesem Schlägertyp, dem Größeren.
und ich bin vielleicht gar noch viel schlechter,
weil ich einknicke und so von beiden Seiten esse,
es uns streitig mache ohne Streit und
nehme ohne dafür einzustehen,
dieses sage ich mit vollem Magen
und bin immer noch nicht satt.
Ja, Ich bin kein Stückchen besser,
weil nur wir uns besser machen,
niemand allein
hat je mehr als
nur Besserung gelobt und ist
dabei vielleicht nur noch viel schlechter geworden.
Vielleicht, weil er am Ende doch verhungerte.