Ob man Pilze ansäen könne, ja.

Dokumentation zum Thema Natur

von  DavidW

Auf Instagram werde ich zur Zeit mit Pilzcontent geflutet, warum als nicht auch ein bissl eigener.

Vor Dekaden wuchs im Garten meiner Großeltern, unter einem passenden Baum irgendwann der Parasol, und der Anischampgnon.

Einen alten oder wurmigen Fruchtkörper mit der Sporenseite nach unten unter einen passenden Baum legen... vielleicht sät er sich aus, und es entsteht ein Mycel, das nach ein paar Jahren Fruchtkörper bildet.

Die zwei kleinen schneckenzerfressenen Butterpilze unter der jungen Fichte im Nordpark, auf dem Nachhauseweg - die hat irgendwann jemand anders mitgenommen. Die Ansäung, die war ich.

Der wurmige Edelreizker vom Samstag, viel zu schade für den Biomüll... die wuchsen eh bis vor ein paar Jahren im Nordpark, die Stelle wurde allerdings zu trocken, und die symbiotische Kiefer hatte einen großen Ast verloren...

Viel zu schade für den Biomüll, wie gesagt, irgendwo gabs bestimmt noch einen anderen Platz.

Vielleicht ist keine Garantie und auch kein nie.



... meine erste Krause Glucke. Nur mal eine gesehen, als Bub, die war fünf bis sechs Meter hoch oben am Baum, mein Vater hatte ein paar Tannenzapfen geworfen, vergebens...


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Kommentare zu diesem Text


 LotharAtzert (28.09.26, 10:15)
Na dann viel Glück!
Von Zamnesia hatte ich mal ein paar Peyotesamen. Aber die brauchen ja 20 Jahre und länger, bis sie groß sind - und ich bin 77.
Eines Tages stellte ich sie in die Sonne, das lieben sie. Kam eine Amsel und schmiß bei der Füttersuche alle raus. Das wars.

Krause Glucke, o ja, die ist schmackhaft, Parasol auch, Du kennst Dich da aus, wie es scheint.

 Juli (28.09.26, 10:35)
Hach, da kommt man ins schwelgen. Und ja, man kann Zuchtpilze auch selber halten, zb. den Austernseitling.
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