"Wer suchet, der findet" - EVdR

Kommentar zum Thema Realität

von  EVdR

Entartete Visionen der Realität 

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"Wer suchet, der findet"



Eine:

Erklärung,

Begründung,

Rechtfertigung.



Illusion 

der Blase:

"Deutschland,

ganz Deutschland,

ist

eine Großstadt.



Nahversorgung: 4 km


Arzt: 5 km

Facharzt: 30, 40 km



Post: 5 km



Bus? Ja!


Einstieg Haltestelle,

behindertenfreundlich.


Rollator,

kaum ein Problem.


Die Stufen im Bus.

Die Knie.

Die eine Hüfte.



Teilhabe?



Pflegedienst!

Eure Antwort.


Betreuung?

"unfähig den Alltags zu bewältigen!"




Recht auf:

Selbstbestimmtes Leben?




Fax ist unsicher,

sagt ihr.


Mail,

Formular,

sagt ihr.



Fax vom PC,

geht nicht,

übers Internet.



Fehleranfällig,

sagt ihr.


Die,

privatisierte,

Post.


NEUSPRECH:

DHL


Ist Makellos?





© EVdR 10_2026



In Deutschland sind aktuell ca. 4,5 bis 5 Millionen Menschen über 65 Jahre komplett offline und nutzen weder das Internet noch einen PC. [1, 2] 

Die genaue Zusammensetzung dieser Zahl lässt sich anhand der Daten des [Statistischen Bundesamtes (Destatis)](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2026/PD26_09_p002.html) und aktueller Seniorenstudien (wie der [BMBFSFJ/Bitkom-Studie](https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/neue-studie-zur-digitalen-teilhabe-aelterer-menschen-vorgestellt-279138)) wie folgt aufschlüsseln:

## 1. Die Altersgruppe 65 bis 74 Jahre

In dieser Gruppe ist die digitale Teilhabe in den letzten Jahren rasant gestiegen. Dennoch sind hier laut Destatis immer noch 10 % der Menschen sogenannte „Offliner“ – sie haben das Internet noch nie genutzt und besitzen im Regelfall auch keinen Computer.  



 Bei knapp 8,5 Millionen Menschen in dieser Altersklasse entspricht das rund 850.000 Personen.


 2. Die Altersgruppe ab 75 bzw. 80 Jahren

Hier bricht die Computernutzung massiv ein („digitale Spaltung“):  


Ab 75 Jahren hat rund ein Drittel noch nie das Internet genutzt.

Ab 80 Jahren (Hochbetagte) ist laut der [Bitkom-Seniorenstudie](https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Drei-Viertel-der-Senioren-online) mehr als die Hälfte (ca. 51 %) offline. Da in Deutschland etwa 6 Millionen Menschen leben, die 80 Jahre oder älter sind, betrifft dies allein in dieser Gruppe rund 3 Millionen Menschen. [2, 4, 5] 


 Wichtige Merkmale dieser Gruppe


Geschlechter-Gefälle: Vor allem ältere Frauen sind unter den Offlinern überproportional häufig vertreten. Während bei den über 80-Jährigen rund die Hälfte der Männer im Netz aktiv ist, verzichten über 70 % der Frauen in diesem Alter komplett auf PC und Internet. [2, 6] 


Pflegeheime: Ein großer Teil der Menschen ohne Internetzugang lebt in stationären Pflegeeinrichtungen, in denen oft noch die technische Infrastruktur (wie flächendeckendes WLAN) für die Bewohner fehlt.  



Möchten Sie mehr darüber erfahren, aus welchen Gründen ältere Menschen auf PC und Internet verzichten, oder welche Unterstützungsangebote es gibt, um Seniorinnen und Senioren digital fit zu machen?


[https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/bevoelkerung-ab-65-j.html)

[https://www.bmbfsfj.bund.de](https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/neue-studie-zur-digitalen-teilhabe-aelterer-menschen-vorgestellt-279138)

[https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2026/PD26_09_p002.html)

[https://www.destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/anstieg-aeltere.html)

[https://www.berlinstory.de](https://www.berlinstory.de/news/studie-vorgestellt-immer-mehr-senioren-sind-online/)

[https://demografie.sachsen-anhalt.de](https://demografie.sachsen-anhalt.de/daten-und-konzepte/aktuelle-studien/detail/faktenblatt-leben-ohne-internet)


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Inspiriert durch:

Petition vom 28.01.2026

Einstellung Fax, Petition erfordert Unterschrift, - Einreichung per Mail unzulässig, Plattform: Zeichenanzahlunzureichend bei komplexen Sachverhalten. Zugangsnachweis erfordert Aufgabe bei Dienstleister der Post. Menschen ohne digitalen Zugang. Online frankiert g und Mitgabe an Zustellung?


zusammengefasst zu: Pet-A-21-99-10301


25.09.2026

Ablehnende Einstellung



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Kommentare zu diesem Text


 S4SCH4 (02.10.26, 15:30)
Die Datengeilheit der Onlineformulare ist übertrieben und oft eine Einbahnstraße. Bekommt man mal eine Bestätigungsmail zu so einem abgesendeten Onlineformular, spricht man nur von „Danke, wir kümmern uns schnellstmöglich“.

Selber bekommt man dann oft Post zurück, wenn überhaupt.

Post ist rechtsverbindlicher. Onlineformulare weniger.
Postadressen muss man teilweise erst ausfindig machen.

Fax? Katastrophe!
Epost? Abgeschafft?
Ein Recht auf angemessenes Offline Dasein?
 
Alles in allem: es ist sehr dürftig, in diesen Jahren, derart miserable Kommunikationswege zwischen Verbraucher und Wirtschaft zu haben.
 
Die Leute sollen:
Kaufen. Verbrauchen. Neu kaufen.
Keine Fragen stellen.
Keine Antworten erwarten.

 EVdR meinte dazu am 02.10.26 um 16:01:
Es ist hinter dem Arsch der Welt, an dem Leben in Deutschland stattfindet. 

In unseren Angelegenheiten gehen im Jahr so um die 80 Faxe durch. Dazu kommen kommen alte Nachbarn und deren Kontakte zu Behörden und Organisationen, Ärzten. Der Vermieter der selbst kein Fax hat ...
Es handelt sich also nicht um Kleingeld. Etliches wie Anträge benötigen halt einen Zugangsnachweis. Alles über einen Dienstleister? Jeden Monat ein Essen zu zweit, im Restaurant, an Kostenersparnis.

Erklärt, wer solche Wege streicht, Menschen nicht nur für offline – sondern für überflüssig?

 S4SCH4 antwortete darauf am 02.10.26 um 16:21:
Achtung sehr zynischer Kommentar ...
Triggerwarnung!

Eine Erklärung über diese Überflüssigkeit wäre schon zu viel verlangt, sie sind und bleiben es einfach !

 S4SCH4 schrieb daraufhin am 02.10.26 um 17:49:
Aber es soll nicht dabei bleiben, Öl ins Feuer zu gießen ... wir brauchen mehr Sichtbarkeit und Wege sich Gehör zu verschaffen, ins Reden zu kommen....

Nicht Dienstleister, sondern von der Wirtschaft und dem Staat bezahlte Anlaufstellen, um die Geschäfte, die das Leben und das Haushalten nach sich zieht, zu organisieren und einzutüten. Kostenlos. 

Das Geld kann vom Kuchen des ´Digitalpaktes´ genommen werden, Internet, Glasfaser, whatever ... 

first things first! 

Nicht Überfluss hier und Überflüssigkeit da!
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