Auf und Ab

Gedicht

von  Janna

Der Pfad auf dem wir wandeln, ist sehr schmal.

Er führt durch Schluchten, Täler, über Berge,

nicht immer lässt der Weg uns eine Wahl,

denn manchmal kommt ein ungebet'ner Scherge

und macht das Vorwärtskommen uns zur Qual.


Dann können wir sehr schnell Balance verlieren.

Wir straucheln und geraten aus der Spur

und manchmal kriechen wir auf allen Vieren.

Wir wünschen unser Gleichgewicht retour

und müssen neue Schritte einstudieren.


Wenn wir uns wieder in die Mitte bringen,

geht’s eine Zeitlang weiter auf dem Weg.

Vielleicht wird uns ein gutes Stück gelingen

auf diesem langen, wackeligen Steg;

vielleicht auch nicht, man kann es nicht erzwingen.


Bisweilen kommt sehr plötzlich eine Wende:

Der Weg geht schneller als gedacht zu Ende.




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