Der Pfad auf dem wir wandeln, ist sehr schmal.
Er führt durch Schluchten, Täler, über Berge,
nicht immer lässt der Weg uns eine Wahl,
denn manchmal kommt ein ungebet'ner Scherge
und macht das Vorwärtskommen uns zur Qual.
Dann können wir sehr schnell Balance verlieren.
Wir straucheln und geraten aus der Spur
und manchmal kriechen wir auf allen Vieren.
Wir wünschen unser Gleichgewicht retour
und müssen neue Schritte einstudieren.
Wenn wir uns wieder in die Mitte bringen,
geht’s eine Zeitlang weiter auf dem Weg.
Vielleicht wird uns ein gutes Stück gelingen
auf diesem langen, wackeligen Steg;
vielleicht auch nicht, man kann es nicht erzwingen.
Bisweilen kommt sehr plötzlich eine Wende:
Der Weg geht schneller als gedacht zu Ende.