Deutschlands persönliches Halloween

Satire zum Thema Absurdes

von  Moppel

Just in der Nacht, nachdem SPD-Wurst Miersch nicht mehr sondiert, sondern in Koalitionsverhandlungen mit der radikalen Linken in Berlin eintritt, hat Thorsten Frey seinen schlimmsten Albtraum:

 

Berlin im Jahre 2026. Häuser brennen, es stinkt nach verschmorten Autoreifen. Zugedröhnte SPD-Jugendliche skandieren auf den Straßen: Mao-ham, Mao-ham! Denn die beliebten Kaubonbons sind jetzt wegen der Zuckersteuer drei mal so teuer.

Linke mit Hammer in der Hand und Sichel vorm Kopf schwenken rote Fahnen und brüllen: Lehn-in and chill out! Ja, Bürger, habt Mut! Ihr habt zwar CDU  gewählt, aber in Wahrheit wollt ihr doch die Linken. Wir fühlen das!

Ein Hauch von Revolution weht durch die Stadt. Chaotisch, unübersichtlich und roh.

Geschäfte werden geplündert, denn bald werden sie ja eh enteignet. NRW-ler machen einen Ausflug nach Berlin -  nicht um den Reichstag zu bestaunen, sondern um sich kräftig umsonst mit Konserven einzudecken. Falls Krieg kommt.

Aus Reisebussen quellen ungezählte Omas, demonstrieren kurz gegen rechts und stürmen dann Duglass, um die letzten 4712  abzustauben.

Aus der Gedächniskirche erschallt Orgelmusik. Zehn Christen laufen hinaus in die unruhige Nacht und rufen: Wir sind das Volk. Nie wieder Diktatur. Frieden für alle!

Drei frühzeitig wegen guter Führung entlassene RAF-Terroristen erschießen sie kurzerhand. Uta Frielingshof, sonst Kriegsreporterin in der Ukraine, beschreibt die Lage so: Das ist alles von der AfD inszeniert. Ein Fake, um die Demokratie zu destabilisieren.

Islamisten vermummen sich schleunigst. Aus Angst und Vorsicht. Sie wollen auf keinen Fall als Deutsche erkannt und zufällig gekillt werden. Für die Art von Sterben gibt es keine Jungfrauen im Himmel.

Polizei kommt mit Wasserwerfern, über denen Drohnen fliegen. Rufe erschallen: Nieder mit der Staatsgewalt! Und die Wasserwerfer explodieren. Polizisten rennen um ihr Leben. Polizist-innen auch.

Über die Spree zieht eine rote Feuerspur. Merkel geht übers Wasser und schnarrt: Wir schaffen das!

Liebling, wach auf! ruft Freys Frau und schüttelt ihren schweissnassen Mann, du summst im Schlaf die Internationale! Noch ganz vom Traum gefangen, berappelt sich Frey und brüllt: Ich hab die Schnauze so voll, Lissy! Noch am selben Tag schreibt er seine Kündigung und tritt aus der CDU aus.

Willst du dich nicht wenigstens vom Fritz verabschieden? mahnt seine Frau. Doch als er im Kanzleramt anruft, sagt man ihm, Merz habe gekündigt und sei aus der CDU ausgetreten. Gerüchte beschwören, Selenski habe ihm Asyl in seiner Villa in Miami angeboten…

 



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Kommentare zu diesem Text


 niemand (19.10.26, 11:08)
Herrlich, Moppelchen, wieder mal herrlich!    :D     :D     :O
Das Szenario dieses Alptraums ist inzwischen garnicht so unwahrscheinlich. Die Realität könnte den Traum übertreffen. Meine Lieblingsstellen sind die mit dem Mao-ham=Mao wieder haben wollen, oder anders: Maoam fressen. Auch die Lenin-Stelle finde ich besonders köstlich. Und das mit dem Selensky und dem Asyl für März krönt das Ganze. Super gelungen!
Mit lachenden Grüßen, Irene

Kommentar geändert am 19.10.2026 um 11:09 Uhr

 EkkehartMittelberg (19.10.26, 11:41)
Herrlich,
die Überschrift passt super zu dieser grotesken Satire.
Lachende Grüße
Ekki

 Citronella (19.10.26, 12:00)
Die Realität wird noch ein wenig anders aussehen: Für den 31.10. hat die GenZregelt bereits angekündigt, die Randale von Frankreich nach Deutschland zu holen. Auch Belgien und Italien sind mittlerweile schon betroffen. Wer jetzt noch glaubt, Deutschland käme ungeschoren davon ...
Und die Fahnen werden nicht überwiegend rot, sondern sehr, sehr bunt und vielfältig sein.
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