Hunde, wollt ihr ewig leben?

Text zum Thema Krieg/Krieger

von  Oggy

Hunde wurden (neben anderen Tieren) auch im 2. Weltkrieg für eigene Zwecke domestiziert. Es wird berichtet, daß Soldaten H☆tlers "Wehrmacht", wenn sie im überfallenen Russland in ein Dorf kamen, zuallererst auf die Suche gingen und eiligst die genannten Vierbeiner erschossen.(1) Hintergrund war, daß die Russen manchen Hunden Minen auf den Rücken banden, die sie vorher dazu abgerichtet hatten, unter die feindlichen Panzer oder Fahrzeuge zu kriechen (um nach Futter zu suchen) und so, ohne es zu wollen, als letzte Tat eine Explosion zu verursachen. Diese Tiere waren in jedem Fall so gut wie tot, egal, ob sie vom friedliebenden Nichtangriffs(Heirats-?)pakt der Nationalsozialisten mit der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, vom geheimen Zusatzprotokoll (zur Aufteilung Polens bzw. ganz Osteuropas) der beiden dazu, von Ribbentrop oder von Molotow, vom "Unternehmen Barbarossa" oder vom "Großen Vaterländischen Krieg", von H☆tler oder von Stalin je etwas gehört, geschweige denn verstanden hatten.

Man solle Tiere nicht "vermenschlichen", warnte einer meiner Opas viel später. Dabei ist die Menschheit doch so fortschrittlich! Heutzutage kann man das, was man früher mit Tieren anstellte, ja für diese völlig unblutig mit Robotern machen.

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(1) Curzio Malaparte: "Kaputt" (1944), dt. Übersetzung 1952.
Z. B. Auszug bei https://bookcents.blogspot.com/2011/02/kaputt-dogs.html
Der Begriff wird von besagter Quelle mit "Panzerhunde" wiedergegeben bzw. übersetzt.


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