Daily Challenge

Bei der "Daily Challenge" werden aus allen am Vortag veröffentlichten deutschsprachigen Texten aktiver Autoren 15 zufällig ausgewählte Worte extrahiert. Dabei zählt als "Wort" alles, was zusammenhängend aus den Buchstaben A-Z sowie ä,ö,ü und ß besteht und mindestens 4 Zeichen lang ist, alles andere wird ausgefiltert (was so ein dummer Algorithmus eben unter einem deutschen "Wort" versteht - und die Mindestlänge ist dazu da, Artikel und anderes Kleinvieh außen vor zu lassen). Aus diesem Material soll ein kurzer Text erzeugt werden, in dem mindestens die Hälfte dieser Worte enthalten sind; Abweichungen aufgrund der grammatischen Form sind - wenn es denn sein muss - zulässig (wobei es allerdings passieren kann, dass die Markierungsfunktion sie dann nicht mehr findet, aber das ist normal), auch stillschweigende Rechtschreibkorrekturen sind selbstverständlich willkommen, da die Auswahlfunktion rein mechanisch arbeitet und keine Qualitätskontrolle durchführt :-)).

231 Einreichungen von Didi.Costaire gefunden:


Rastatter Spakazientage
von  Didi.Costaire

Unerhört, was abfiel dann...

Bibelfreunde, Dichtersmann,
Häschen kommen diesmal dran,
machen hier den Bürgern Wind,
weil sie müssen, ganz geschwind.

Vielseitigkeit in Manege und Menage
von  Didi.Costaire

Piano geht es los mit Quetschkommoden.
Der Magier zaubert, Liz verweilt am Boden
und lässt sich plötzlich auf die Seite fallen,
macht einen Kopfstand, als die Peitschen knallen.
Das klingt gefährlich und die Pferde scheuen
vor hundsgemeinem Lärm und Rampensäuen
wie dem Direktor und der derben Logik
von viel Akustik in der Pädagogik.
Dann wird es zukunftsweisend hier in Hessen
und ziemlich still. Gleich gibt es Abendessen.

Als der Brillenmann brillierte
von  Didi.Costaire

Das Dreijestirn rieb sich die Augen nicht grundlos.
Der Optiker ließ auf der Bühne ein Pfund los
an Ulk, dass der Saal vor Begeisterung bebte,
der Künstler entsprechend auf Wolken hin schwebte,
erwachsene Leute janz schrecklich entzückte
und jener Session seinen Stempel aufdrückte,
so dass ihn die Menschen bis heute bewundern,
sind auch seine Witze oft flach wie die Flundern.
Was war sein Geheimnis, wie tat er parliere
von lauten Orjanen, vom Stabilisiere?
Wie hat er sich bloß so beachtlich geschlagen?
Jetzt muss ich mich schemen. Ich kann es nicht sagen.

An einem Januartag
von  Didi.Costaire

Adam ohne Feigenblatt
fühlte sich ganz dicht und matt,
legte sich mitsang und Klang
mitten auf der Straße lang,
schlich voran auf allen Vieren,
in der Blutbahn voll die Viren,
sicher Antrags Anthrax oder so,
trotzdem Ameisen im Po,
unbeherrscht, man munkelt' es,
brauchte zwar Verdunkeltes,
doch wollt' sich nicht mäßigen,
zählt' zu den Gefräßigen,
den Naiven und Beknackten,
die es ohnehin verkackten.
Deshalb hat ihn um halb acht
seine Grippe umgebracht.

Denkfabrik
von  Didi.Costaire

Als Mutter Sigrun unter Denkern war
und wochenlang mit ihn'n zusammenhang,
da schien der Geist erneut so wunderbar
im Halbfeld pendelnd zwischen Yin und Yang

und phasenweise war von den Genossen
dem einen oder zweien klar geworden:
Berlinerisch klingt anders als der Norden.
In vollen Zügen haben sie's begossen.

Bei den Königen
von  Didi.Costaire

So idyllische Weisen gesungen
hat der Arzt für Hormondrüsen/ Lungen,
denn das Jahr wird so richtig erhaben
durch die Pharmavertreter'schen Gaben.
Nicht nur Tropftrichter werden erneuert,
nein auch Formteile wurden verteuert
und x Freibriefe werden gegeben.
Man möchte da schließlich von leben.

Die deutschen Leser und ihre Prosagedichte
von  Didi.Costaire

Man kriegt sich meistens in die Haare.
Auch Neues kommt halt in die Jahre.
Sie wollen nur noch Briefe fortsetzen
und ungereimtes Prosawort schwätzen.

Vorbei die große Energie
für Zweiteiler Zweizeiler und Elegie.
Man seufzte vorm Sonettengrab
und geht, den Griff am Gnadenstab.

Das befreit
von  Didi.Costaire

Zwei Augen, ungewaschen, aber lieb,
die kommentieren, glaub ich, diesen Schrieb,
ein Werk voll irrer Spielereien:

Von Weckaminen wird berichtet und
zumeist sind solche Stoffe ungesund
und meint auch mancher, sie befreien.

Die Allgemeinheit liest im Kaffeesatz.
Am Rand des Oleanders gibt es Platz.
Bedrängen tut man ihn und schreien.

 
/Seite /S.
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