Terzine

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Terzine (Genre)
Als Dante seine „Göttliche Kommödie“ schrieb, schuf er die Terzine als Gedichtform. Merkmale sind die Strophen in jeweils drei Verszeilen im Kettenreimchema aba – bcb – cdc – ded. In der ursprünglichen italienischen Dichtung (Dante Terzinen) bestanden die Zeilen meist aus 11 Silben, im Deutschen und Englischen wurden eher zehnsilbige Parameter gebildet. Die letzte Strophe eines aus Terzinen bestehenden Gedichtes wird um einen Vers verlängert (hat also vier Verszeilen) damit kein Reim unerwidert bleibt. Dieser letzte Reim kann entweder angefügt oder solitär gestellt werden, wenn z.B. eine inhaltliche Wende es impliziert.

Beispiel: Ein bekanntes Beispiel dieser klassischen Gedichtform ist unter vielen anderen auch Goethes „Im ernsten Beinhaus“ (hier auch jew. 11 Silben wie bei Dante).

Dieser Beitrag stammt von  isaban

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