Linke lachen länger über euer linkisches Laberrhabarber
Monolog zum Thema Politik
von Schimmer
Anmerkung von Schimmer:
Kommentare zu diesem Text
Antagonist (56)
(01.12.25, 13:32)
(01.12.25, 13:32)
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Wie üblich wenn Linke gekränkt plärren, tun sie so als wäre es souveränes Lachen.
Faszinierend, wie der Autor nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich in den 90ern hängengeblieben ist, auf die er ja auch immer wieder zu sprechen kommt. Zumindest diese neurotische Fixierung gibt ihm eine gewisse Konsistenz.
Faszinierend, wie der Autor nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich in den 90ern hängengeblieben ist, auf die er ja auch immer wieder zu sprechen kommt. Zumindest diese neurotische Fixierung gibt ihm eine gewisse Konsistenz.
@ AlmÖhi
Dabei sind das die ersten, die nach einer Vollversorgung durch andere schreien, mit gleichzeitiger, tiefer Abneigung dagegen ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen.
Die wissen ganz genau wo ein Gratis-Futtertrog steht
Dabei sind das die ersten, die nach einer Vollversorgung durch andere schreien, mit gleichzeitiger, tiefer Abneigung dagegen ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen.
Die wissen ganz genau wo ein Gratis-Futtertrog steht
Dein Kommentar ist ein beeindruckendes Dokument kognitiver Selbstzufriedenheit: ein kleiner, klebriger Gedanke, der sich für einen Gedanken hält, weil er in einem Satz untergebracht wurde.
Du wirfst ihr Fixierung auf die 90er‘ vor, doch dein Kommentar ist epistemologisch gesehen nicht einmal in der Lage, die Gegenwart als Konzept zu erfassen. Er operiert auf dem Niveau voraufklärerischer Denkmuster, als reiche es aus, ein Subjekt anzubellen, um eine Analyse zu ersetzen.
Was du ‚Faszination‘ nennst, ist in Wahrheit der Überrest einer Wahrnehmung, die sich weigert, zwischen Inhalt und Reflex zu unterscheiden. Dein Vorwurf, Linke würden nur ‚gekränkt plärren‘, ist exakt jene Art von Projektion, die man in der Psychologie als Abwehrhandlung eines überforderten Narrativs beschreibt: Du kämpfst nicht mit dem Text, sondern mit dem Phantom deiner eigenen intellektuellen Grenzen.
Die Ironie, mein Lieber, ist fast schon poetisch:
Du diagnostizierst ‚Neurose‘, während dein Kommentar die Struktur eines Lehrbuchbeispiels dafür besitzt. Ein strenges Muster aus Trigger-Worten, Ersatzhandlungen und einer tiefen, fast rührenden Angst vor komplexen Zusammenhängen. Dein Kommentar ist so flach, dass selbst Heidegger ihn unter ‚Sein-als-Ausrutscher‘ abgelegt hätte.
Deine Vorstellung von ‚Souveränität‘ ist besonders schön:
Du verwechselst sie mit emotionaler Kälte, dabei entspringt sie lediglich dem Fehlen von Tiefe. Wer keinen inneren Raum hat, kann ihn auch nicht erschüttert fühlen.
Doch was mich wirklich amüsiert.
Du glaubst, du würdest argumentieren.
Doch du reproduzierst nur den akustischen Überhang deines sozialen Milieus.
Die Enge deines Horizonts ist dabei fast schon physisch: Man kann sie in Metern messen. Er reicht exakt bis zur Dorfgrenze, wo die Ortsschilder stehen, die deine Welt für dich interpretieren, weil du es nicht tust.
Dein Kommentar ist kein Fehlschlag.
Ein Fehlschlag impliziert den Versuch, ein Ziel zu treffen.
Doch dein Gelaber ist etwas anderes:
Eine Luftbewegung.
Ein rhetorischer Ausatmer ohne Konzept, ohne Richtung, ohne inneren Zusammenhang.
Der einzige Trost für dich ist, dass du ihn vermutlich für geistreich hältst.
Und genau das macht ihn zum perfekten Artefakt deiner Denkweise:
Er widerlegt sich selbst, vollständig, präzise und unfreiwillig komisch. Also bitte schreib noch mehr, lass dich aus und kommentiere ohne unterlass. Das gibt meinem insta Reichweite und sorgt für gute Laune. Also hau raus, bitte gib mehr! Vielleicht schaffst du es unter die Top 5.
Du wirfst ihr Fixierung auf die 90er‘ vor, doch dein Kommentar ist epistemologisch gesehen nicht einmal in der Lage, die Gegenwart als Konzept zu erfassen. Er operiert auf dem Niveau voraufklärerischer Denkmuster, als reiche es aus, ein Subjekt anzubellen, um eine Analyse zu ersetzen.
Was du ‚Faszination‘ nennst, ist in Wahrheit der Überrest einer Wahrnehmung, die sich weigert, zwischen Inhalt und Reflex zu unterscheiden. Dein Vorwurf, Linke würden nur ‚gekränkt plärren‘, ist exakt jene Art von Projektion, die man in der Psychologie als Abwehrhandlung eines überforderten Narrativs beschreibt: Du kämpfst nicht mit dem Text, sondern mit dem Phantom deiner eigenen intellektuellen Grenzen.
Die Ironie, mein Lieber, ist fast schon poetisch:
Du diagnostizierst ‚Neurose‘, während dein Kommentar die Struktur eines Lehrbuchbeispiels dafür besitzt. Ein strenges Muster aus Trigger-Worten, Ersatzhandlungen und einer tiefen, fast rührenden Angst vor komplexen Zusammenhängen. Dein Kommentar ist so flach, dass selbst Heidegger ihn unter ‚Sein-als-Ausrutscher‘ abgelegt hätte.
Deine Vorstellung von ‚Souveränität‘ ist besonders schön:
Du verwechselst sie mit emotionaler Kälte, dabei entspringt sie lediglich dem Fehlen von Tiefe. Wer keinen inneren Raum hat, kann ihn auch nicht erschüttert fühlen.
Doch was mich wirklich amüsiert.
Du glaubst, du würdest argumentieren.
Doch du reproduzierst nur den akustischen Überhang deines sozialen Milieus.
Die Enge deines Horizonts ist dabei fast schon physisch: Man kann sie in Metern messen. Er reicht exakt bis zur Dorfgrenze, wo die Ortsschilder stehen, die deine Welt für dich interpretieren, weil du es nicht tust.
Dein Kommentar ist kein Fehlschlag.
Ein Fehlschlag impliziert den Versuch, ein Ziel zu treffen.
Doch dein Gelaber ist etwas anderes:
Eine Luftbewegung.
Ein rhetorischer Ausatmer ohne Konzept, ohne Richtung, ohne inneren Zusammenhang.
Der einzige Trost für dich ist, dass du ihn vermutlich für geistreich hältst.
Und genau das macht ihn zum perfekten Artefakt deiner Denkweise:
Er widerlegt sich selbst, vollständig, präzise und unfreiwillig komisch. Also bitte schreib noch mehr, lass dich aus und kommentiere ohne unterlass. Das gibt meinem insta Reichweite und sorgt für gute Laune. Also hau raus, bitte gib mehr! Vielleicht schaffst du es unter die Top 5.
Ich habe mich in den dämlichen 90ern nicht mit feuilletonistischem Blabla á la bürgerlicher Zeitungen (als ob's andere gäbe) aufgehalten. Ich werde nicht 3 Jahrzehnte später damit anfangen.
Im Kern bist du ein Relikt, nicht böse gemeint, eher wie ein Museumsstück, das noch nicht gemerkt hat, dass die Leute längst am Ausgang stehen.
Du gehörst zu jener Generation, die man mit neun Stunden Arbeit, einem Chef, der den Ton angibt, und etwas Samstagabendfernsehen zuverlässig in Schach halten konnte. Diese alte 9-to-5-Dressur, die aus Anpassung eine Tugend macht, steckt dir noch in jeder Formulierung.
Man liest deine Worte und erkennt sofort die Mischung aus Facebook-Empörung und nostalgischer Boomerromantik. Wahrscheinlich läuft in ein paar Telegramgruppen sogar die passende Erzählmusik dazu: Weltuntergang, Opferrolle, die große Weisheit des Stammtisches. Opfermentalität als Klingelton.
Es ist das letzte, heisere Bellen einer Weltanschauung, die sich selbst überlebt hat und genau deshalb so laut wird.
Und ja, es ist irgendwo amüsant, diesem späten Echo zuzuhören, das glaubt, es wäre noch ein Donner. Also, hau in die Tasten und gib Futter°
Du gehörst zu jener Generation, die man mit neun Stunden Arbeit, einem Chef, der den Ton angibt, und etwas Samstagabendfernsehen zuverlässig in Schach halten konnte. Diese alte 9-to-5-Dressur, die aus Anpassung eine Tugend macht, steckt dir noch in jeder Formulierung.
Man liest deine Worte und erkennt sofort die Mischung aus Facebook-Empörung und nostalgischer Boomerromantik. Wahrscheinlich läuft in ein paar Telegramgruppen sogar die passende Erzählmusik dazu: Weltuntergang, Opferrolle, die große Weisheit des Stammtisches. Opfermentalität als Klingelton.
Es ist das letzte, heisere Bellen einer Weltanschauung, die sich selbst überlebt hat und genau deshalb so laut wird.
Und ja, es ist irgendwo amüsant, diesem späten Echo zuzuhören, das glaubt, es wäre noch ein Donner. Also, hau in die Tasten und gib Futter°
Oder warte, noch besser:
AlmÖhi schrieb daraufhin am 01.12.25 um 15:30:
Ich habe mich in den dämlichen 90ern nicht mit feuilletonistischem Blabla á la bürgerlicher Zeitungen (als ob's andere gäbe) aufgehalten. Ich werde nicht 3 Jahrzehnte später damit anfangen.
um zwei Minuten später einen Artikel der FAZ zu verlinken. Ey du übertriffst meine Erwartungen um längen. Du bist wirklich die Blaupause eines:
Aber Herr Isensee! Sie wollen mich doch nicht etwa einen OPPOSITIONELLEN betiteln?
Ich bin ja Einiges an subversivem Flegeltum von Ihnen gewöhnt, aber das. Ist. Die. Höhe!
Ich bin ja Einiges an subversivem Flegeltum von Ihnen gewöhnt, aber das. Ist. Die. Höhe!
Es ist ein Dilemma für bürgerliche bis rechtsextreme Panzermenschen. Sie sind stolz darauf, sich nicht in andere Menschen hinein versetzen zu können, wollen aber gleichzeitig mit geschwollener Brust stolz verkünden, was andere denken und fühlen. Das kann nur in die Unterbumpel gehen. Egal wen oder was sie psychologisieren, sie können ihnen nur überstülpen, was sie in sich selbst zulassen und das ist dürftig. Deshalb kommt auch immer derselbe Kränkung-Eitelkeit-Neid-Angst-Mix raus. Sie können sich ein entspanntes und gleichermaßen komplexes Innenleben halt nicht vorstellen. So sad.
Vor ein paar Wochen noch dazu getanzt.
Heute stehen sie in deinem Vorgarten.
Heute stehen sie in deinem Vorgarten.
Hallo Frau Schimmer
Ich bin natürlich auch nur ein liberal-demokratischer (?) Schrumpfkopf mit post-realsozialistischem Trauma, aber bei:
musste ich herzlich mitlachen.
Selbstverständlich war bzw. ist Frau Merkel links, so ein bisschen DDR-Mentalität haftet für ein Leben in der Seele und jede Form von Solidarität ist sowieso was für Linksversiffte. Der Typ im Video jedenfalls hat mich davon überzeugt.
Aber Punk ist wiederum linker als Merkel. Und die Constitution der USA ein linksradikales Schandwerk.
Schimmernde Grüße
Tula
Ich bin natürlich auch nur ein liberal-demokratischer (?) Schrumpfkopf mit post-realsozialistischem Trauma, aber bei:
Wir lachen bis wir kaum noch Luft kriegen, wenn Neu-Nazi-Rhetorikern von sich behaupten kein Mainstream zu sein.
musste ich herzlich mitlachen.
Selbstverständlich war bzw. ist Frau Merkel links, so ein bisschen DDR-Mentalität haftet für ein Leben in der Seele und jede Form von Solidarität ist sowieso was für Linksversiffte. Der Typ im Video jedenfalls hat mich davon überzeugt.
Aber Punk ist wiederum linker als Merkel. Und die Constitution der USA ein linksradikales Schandwerk.
Schimmernde Grüße
Tula
Dann extra für dich als realsozialisch Traumatisierten: (zwischen Ost- und Westpunks gab es übrigens nie ein Kopfmauer)
Der Text sagt nichts außer einem verzweifelten "ich will eigentlich dabei sein in der großen bösen Gesellschaft" und weil ich aber schlauer bin als die anderen und denen auch erklären kann was sie alles falsch machen möchte mich die Gesellschaft nicht haben also drehe ich den Spieß jetzt einfach mal um. Das hat gesessen
Kaum aus dem Lachen raus und schon wieder eine Psychologisierungskiste unterhalb des Instadurchschnitts. Gähn. Dass du im Ernst glaubt jemand mit einem Fünkchen Individualität, will seine Zeit mit Leuten die auf dem Baukastenniveau verschwenden, sagt doch alles. Ihr Rechten verkraftet es einfach nicht, dass wir nicht euer Spiegelbild sind.
Erstens bin ich nicht rechts. Von außen betrachtet spiegelt ihr euch allerdings schon sehr. Zweitens sprüht der Text in keinster Weise vor Individualität. Mein Kommentar auch nicht, ist meine Erfahrung mit linken, wenn's bei dir nicht so ist umso besser. Drittens wenn man die Gesellschaft schon verändern will muss man sich mit "Baukastenniveau" beschäftigen. Da die Linksintelligenz, zu der du ja anscheinend gehörst, das nicht hinbekommt, klappt's mit der Revolution zum Glück auch nicht. Alerta
Darum fährt Heidi Reichineck auch einen wertlosen, schillernden Audi für armselige 100000 Euronen. Ja, ne , is klar....