schnee

Kurzgedicht

von  niemand


wolkenknäuel reißt
geschwind
fliegen fäden
weiß
im wind
tänzeln durch
die bäume

sacht erwacht
ein innres Kind
lacht
und spinnt
und spinnt
und spinnt

spinnt
aus ihnen
träume

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Kommentare zu diesem Text


 Jo-W. (16.11.19)
ein schönes Bild,das wirklich zum Träumen einlädt,auch wenn der Schnee sich nur noch selten hier in Norddeutschland zeigt-einen Abendgruß-Jo

 niemand meinte dazu am 17.11.19:
Ich mag ihn ja am liebsten tänzelnd und fallend.
Liegen bleiben muss er aber nicht sonst wird er in der Stadt
zur Matsche ... Mit liebem Dank und Grüßen, Irene

 Paulila (16.11.19)
Das ist ein wunderschönes Bild! Ich bin sofort im Geschehen, es nimmt mich für sich ein und mein inneres Kind fühlt sich heimisch und wohl. Wunderbar berührend! (8

 niemand antwortete darauf am 17.11.19:
Ich dank Dir schön! Freue mich und grüße in Deinen Tag
hinnein, niemand

 Paulila schrieb daraufhin am 17.11.19:
Schade, mir hat es mit den drei »spinnerten« Zeilen klanglich und auch bildlich (das innere Kind hüpft durch den Schnee) besser gefallen.

 Oreste äußerte darauf am 17.11.19:
Dito.

Der metrische Bruch, sprich die zwei nun fehlenden Silben an dieser Stelle empfinde auch ich als klanglich unharmonisch, also verschlimmbessert. Auch stilistisch sehe ich keine Notwendigkeit für diese Dissonanz.
Übersehe, -höre oder -lese ich da etwas?

Ansonsten finde auch ich dieses Gedicht wunderschön!
O.

Antwort geändert am 17.11.2019 um 19:12 Uhr

 niemand ergänzte dazu am 17.11.19:
@ Paulila
@ Oreste

Im Grunde genommen habe ich gehofft, dass mir jemand
sagt, ich sollte es wieder auf 3 "Spinnereien" zurück schrauben.Ich bin immer sehr gläubig, wenn es um Verbesserungen geht, weil ich anderen mehr zutraue, weil ich glaube, dass andere mehr Wissen haben. Mir persönlich haben die 3 "Spinnereien" klanglich auch besser gefallen, auch weil sie dreimalig länger, kindlicher und trotziger wirkten. Ich gehe also wieder auf meine 3 Anfänglichen zurück. DANKE! Euch
und liebe Grüße, Irene

 Oreste meinte dazu am 17.11.19:
Das freut mich. Für die Rückkehr des Trios meinen zweiten Stern. (-;

 AchterZwerg (17.11.19)
Liebe Irene,

das überaus Gelungene im Gedicht ist die 1 : 1 -Umsetzung der sanft fallenden Schneeflocken (fast durchgängig kurze Vokale).
Richtig deutlich ragen nur "fliegen" und "träumen" aus dieser Verfahrensweise heraus.
Däs passt!

Herzliche Grüße
Heidrun

 niemand meinte dazu am 17.11.19:
Ich habe die eine "Spinnerei" entfernt. Drei sind genug,
auch wenn ich [falls ich spinne] es des öfteren tue
Mit liebem Dank und herzlichen Grüßen zurück, Irene

 niemand meinte dazu am 17.11.19:
@ Heidrun
Ich spinne jetzt wieder 3-malig

 millefiori (17.11.19)
Wie ein Lied, das sich sofort in den Gehörgang setzt.

Gefällt mir gut.

Liebe Grüße
millefiori

 niemand meinte dazu am 17.11.19:
Dankeschön! das freut mich sehr
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
Agneta (62)
(17.11.19)
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 niemand meinte dazu am 19.11.19:
Muss man auch mal sein, liebe Monika, sonst erschlägt einen
die Realität Mit liebem Dank und Grüßen, Irene
Sätzer (77)
(19.11.19)
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 niemand meinte dazu am 19.11.19:
Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zum Winter.
Flocken sind wunderschön, aber nur im Fallen wenn sie liegen bleiben, besonders in der Stadt, dann werden sie matschig und schwarz. Nichts ohne mindestens zwei Seiten, so auch dieses.
Mit liebem Dank und Grüßen, Irene
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