Der Mensch war Niemand

Gedankengedicht zum Thema Sehnsucht

von  albrext


Es war in einem Land,
Jurte für Jurte

und der Mensch war Niemand.

Mein Ich, Wort schon,
trank die Farben

in der Weite der mongolischen Steppe.

Da war das Geräusch des Nichts

und die Stille redete mit mir

in den Wäldern ohne Bäume.

Im Dort heulte ich mit den Wölfen

unter einem lächelnden Himmel

und fühlte meine verlorene Heimat.

 



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Kommentare zu diesem Text


 Agnete (14.05.22, 19:45)
tja, wenn man mit den Wölfen heult, dann geht einem schon mal was verloren... Der Mensch hätte etwas werden können, wenn er mehr Charakter in den Genen hätte...LG von Agnete

 albrext meinte dazu am 17.05.22 um 12:36:
Danke für deine Worte.
Das hat mich sehr gefreut.

Grüße Albrecht

Zart flieht ein Blatt
mit dem Wind ins Morgen.
Ein kleiner Schmetterling
haucht mit den Strahlen der Sonne
zum Glücklichsein.
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