Die gesättigten Bäuche - eine Untersuchung

Betrachtung zum Thema Leben

von  Augustus

Die gesättigten Bäuche – eine Untersuchung

 

Vorfeld:

 

Biologische Systeme benötigen Energie von außen, in Form von Lebensmitteln, die im Magen verdaut werden und die daraus gewonnene umgewandelte Energie gebrauchen, um leben zu können. Diese Feststellung ist trivial – und doch nicht so trivial, wenn ich beweise, dass die biologischen Systeme zwingend im Universum so ausgestaltet werden müssen, dass es nur so sein kann, wie es ist. Dies würde zeigen, dass die Evolution weder beliebig noch zufällig ist, sondern zwingend auf dem Prinzip der äußeren Zufuhr von Energie ausgerichtet ist.  

 

Es gibt Systeme in Universum, die keiner äußeren Zufuhr von Energie bedürfen, um zu existieren: Unsere Sonne. Sie ist im Bauch unseres Sonnensystems als ein stabiler Faktor, der Energie spendet. Die Sonne bedarf von außen keiner Energiezufuhr. In ihr ist bereits seit Bildung des Sonnensystems Energie vorhanden und nur ganz langsam verbraucht sie diese in ihr innenwohnende Energie. Hier stellt sich die erste Frage: warum bedürfen biologische Systeme von außen Energie, wenn es bereits Systeme im Universum gibt, die keine Energie von außen bedürfen? Der Mensch hätte auch eine solche Energiequelle im Bauch haben können, die ihn täglich sättigt und ihm Energie zuführt. Mitnichten! Der Mensch muss täglich essen – und der Bauch meldet stets seine Forderungen dem Bewusstsein – wie das gemeine Volk den Herrschenden. Verzeiht mir diese Nebenbemerkung.

 

Stellen wir uns vor, die Natur hätte alle biologischen Systeme so errichtet, dass sie im Bauch eine Energiequelle besitzen, die sich ganz langsam abnutzt, deren Energie, wenn sie auf 0 gelangt auch den Tod des biologischen Systems bedeutet.

 

Nun kommen wir zu den Konsequenzen dieser Annahme.

 

1)    Kein Hunger = kein Töten

Tiere würden andere Tiere nicht mehr töten. Die etlichen Tierarten würden sich ins unendliche vermehren. Die Erde wäre sehr schnell nicht nur nicht ein Ort mit Platzmangel – sondern sie wäre buchstäblich eine Brutstätte von biologischen Systemen. Kleine und große körperliche Entleerungen würden entfallen. Toiletten würde es nicht geben. Nahrungsmittel in etlichen Varianten würden nie erfunden. Mensch würde Tiere nicht mehr schlachten. Die ganze Evolution würde sich auf die Fortpflanzung beschränken. Hier ist aber klar, dass die Rate der Fortpflanzung bei biologischen Systemen, die keiner Energiezufuhr von außen benötigen, im Quadrat sich vervielfältigen würden:  2, 2², 2³ …

 

Die Erde, als Speicher, hat ein begrenztes Volumen. Mit der Reproduktionsrate im Quadrat, würde der Speicher relativ schnell voll werden, alle Tierarten würden in Population anwachsen. Wenn keiner keinen tötet, um seine Energie aufzunehmen, dann wird nur noch aus anderen Gründen getötet: Es gebe nur noch Revierkämpfe; aber so sinnlos, weil im Quadrat die Getöteten bereits neue Nachkommen gezeugt haben, die direkt wieder an der Grenze des Reviers auftauchen würde.

Andererseits würde die Welt nur noch etliche giftige und tödliche Tiere beinhalten, die sich durch die Vermehrung nach und nach über die ganze Welt ausbreiten müssten. Es ist denkbar, wenn dieser Prozess sich durch die Zeit hinziehen würde, dass tatsächlich nur eine einzige (wahrscheinlich giftige) Tiergattung die Welt bevölkern würde, die alle anderen ausgelöscht haben würde. Es ist auch denkbar, dass zwei Tierarten sich Meer und Erdboden teilen würden.

Um das Dilemma der Beherrschung einer einzigen Tierart über die Erde zu entgehen, ist daher zwingend die Energiezufuhr von außen notwendig. Alles verschlingt sich gegenseitig und alles bleibt im Gleichgewicht.

 

Die Sonne dagegen bedarf keine Energiezufuhr von außen – eigentlich, wie ich gezeigt habe, ist eine solches System absolut schädlich. Aber! Ihr liegt kein Code zugrunde, der sie zwingt sich stets zu verdoppeln!

 

Es wäre also nach dieser Idee auch möglich, biologische Systeme zu erschaffen, die keiner Energie von außen bedürfen, aber auch sich dann nicht fortpflanzen könnten. Die Evolution wäre in einem solchen Fall tot bzw. sie würde überhaupt nicht in den Gang gesetzt.

 

Ich habe zeigen können, warum das Universum zwingend biologische Systeme so ausstatten musste, wie sie sind, ihre Energien von außen zu erhalten; die zwei anderen Extreme führen zu Fehlern – die eine setzt die Evolution überhaupt nicht in Gang und die andere treibt die Evolution so weit, dass nur eine einzige Tierart die Welt beherrscht.   

 

Will man die Extremen nicht, so muss man das Gleichgewicht wollen. Das Gleichgewicht ist also eine zwingende Notwendigkeit biologischer Systeme, die keinem Zufall geschuldet sind, weil die eingestellten Parameter nur so eingestellt werden konnten, damit durch das Gleichgewicht Evolution nicht nur in Gang gesetzt werden konnte, sondern auch das Prinzip von „teile und herrsche“ erfüllt werden konnte.

Das Ergebnis der Untersuchung befürwortet daher ein höheres Wesen außerhalb des Universums, das sich dieses Dilemmas biologischer Systeme bewusst sein müsste und der Ausweg des Gleichgewichts der einzige denkbare Weg ist, eine Vielzahl an biologischen Systemen überhaupt zuzulassen.  



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Kommentare zu diesem Text


 LotharAtzert (20.11.25, 09:31)
Da bin ich ganz bei Dir, wie man so sagt.
Bis auf den letztten Absatz: 
Das Ergebnis der Untersuchung befürwortet daher ein höheres Wesen außerhalb des Universums,
Wäre es nicht klüger, dies offen zu lassen? Daß dieses "Wesen" sich "außerhalb" befinden soll, bleibt spekulativ (was ist für wen außen?). Ich gebe aber zu, daß, wenn man den Schritt zum Nondualen scheut, keine andere Erklärung plausibel wäre.

Noch ein Wort zur Energieaufnahme: in der altchinesischen Heilkunde spricht man von drei Energien: die, die man von Geburt an hat und im Normalfall kontinuierlich weniger wird; die, welche Du beschreibst; und die geistige, die übertragbar ist und sich sogar vermehren läßt.
Unter den Yogis, insbesondere den hinduistischen, gibt es welche, die essen nur noch drei, vier Blüten am Tag und sind bei bester Vitalität. Das zeigt, daß es da noch einiges mehr (zu essen) gibt ...

 Augustus meinte dazu am 20.11.25 um 12:33:
Spannend. Danke für die Einblicke in die unterschiedlichen Energien; das macht ebenfalls Sinn. 

Bei der Untersuchung habe ich mich folgendem Kniffes bedient. 
Wenn intelligente biologische Systeme, intelligente Weltstrukturen entdecken, so ist es eher wahrscheinlich, dass nochmals dahinter etwas intelligentes ist. Das ganze formalisiert; 1=1=1, wobei 1 = Intelligenz ist.

Bei folgender Konstellation;
1=0=1, ergibt es keinen Sinn, man würde als intelligentes biologisches System nur chaotisches entdecken, und dahinter eine weitere Intelligenz, die keine Ordnung zulässt. In einer ungeordneten Welt gäbe es keine Intelligenz. 

Betrachtet man nun folgende Konstellation: 1=1=0, wäre dies unvollständig; eine Null bei sonst Einsen, macht ebenfalls wenig Sinn. 

Zu guter letzt: 0=1=1 bzw . 0=0=0 bzw.0=0=1 und 1=0=0

Auch das sind Universen, die keinen Sinn machen. Über die konstellationen verschiedener Art kann du dir gerne den Nachmittag Kopf zerbrechen.

 Walter antwortete darauf am 23.11.25 um 16:20:
Bleibt die Frage, ob es eine Evolution von unbelebter Materie zu biologischen Gleichgewichtssystemen gab, oder ob der Affe eher vom (gotterschaffenen)  Menschen abstammt als darwinistisch umgekehrt.
 🤗🤔

 Augustus schrieb daraufhin am 23.11.25 um 20:25:
In der Tat. Dies ist wohl die technische Frage, die wir nicht ganz verstehen bzw. keine eindeutigen Nachweise haben bzw. mehrere Theorien haben. 

Es ist aber nun geklärt, dass biologische Gleichgewichtssysteme für eine „funktionierende“ Evolution eine Notwendigkeit darstellen.  

Spannend würde ich aber trotzdem finden herauszufinden, welche Tierart sich am Ende bei der extremen fehlerhaften Variante der Evolution durchgesetzt hätte. Ich schrieb eine giftige Tierart womöglich: genauer aber überlegt, könnten es die Ameisen sein.
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