Die deutsche Sprache

Betrachtung zum Thema Täter/Opfer

von  Augustus

Die deutsche Sprache ist unmittelbar mit den Gräueltaten des Nationalsozialismus verbunden. Dadurch reüssierte die deutsche Sprache zur Tätersprache, die heute mit allen Mitteln und von allen Seiten der Sprachkulturschaffenden für ihre Mittaten entschuldigt wird. Sie wird selbst als Opfer dargestellt und ist doch vielmehr eine Täterin ohne Sühne. Werkzeuge von Mördern werden als Beweismittel beschlagnahmt und abseits der Öffentlickeit verwahrt und nach gewissen Zeitverstreichens in Abständen als Memorialkultur ausgestellt oder erneut präsent gemacht als Mahnmal

In Anbetracht des Täterprofils der deutschen Sprache erstaunt die voraussehende Aussage Friedrich des Großen, als er meinte, die Deutschen sollten ausschließlich französisch sprechen und mit den Pferden solle man sich deutsch unterhalten. Hätten die Deutschen tatsächlich französisch gesprochen, wäre der Nationalsozialismus unverstanden geblieben. Ungesühnt ist die Mittäterin heute noch auf freiem Fuß.


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Kommentare zu diesem Text


 Graeculus (25.03.25, 15:04)
Und du benutzt sie sogar, statt französisch zu schreiben. Sind wir denn Pferde?

Kommentar geändert am 25.03.2025 um 15:05 Uhr

 Augustus meinte dazu am 25.03.25 um 15:11:
Das stimmt. Möglicherweise leiden wir an der Hybristophilie, was die sprachliche Paraphilie betrifftderen Diagnose bzw. Krankheitsbild nie untersucht wurde, weswegen keiner davon je Kenntnis haben kann.

 LotharAtzert (25.03.25, 21:06)
Da zeigt sich Deine Kurzsichtigkeit. Walther von der Vogelweide wird sich im Grabe rumdrehn, wenn er das liest.

 AchterZwerg antwortete darauf am 26.03.25 um 06:52:
Da möchte und muss ich zustimmen!

 Augustus schrieb daraufhin am 26.03.25 um 12:46:
@lothar; dann trete doch bitte für die Sprache als Befürworter ein, weshalb die deutsche Sprache nicht an den Pranger gestellt werden kann und entkräfte meine Vorwürfe. 


 

 LotharAtzert äußerte darauf am 27.03.25 um 10:22:
Einen Berechtigungsschein zur Kritik soll ich erbringen?
In dem Fall verweise ich immer auf den Mittelfinger, der zugleich dem Saturn geweiht ist, dem Gott der Zeit, dem Alter, sowie auch der Himmelsordnung. Unser Deutsch ist saturnisch. 
Wer hat's erfunden? Das Nazitum fand seinen Ursprung in der Schweiz - der so. gen. "Hexenhammer" war Vorbild. Damals gingen die Scheiterhäufen in Europa nicht mehr aus.

 Augustus ergänzte dazu am 27.03.25 um 12:59:
So nicht ganz verstehe ich den Zusammenhang zwischen Nazitum und dem Buch Hexenhammer. Das Buch war als Anleitung gedacht Abweichler in der Bevölkerung des christlichen Glaubens zu erkennen und entsprechende Maßnahme (oftmals folgte eine Bestrafung nach Gewicht der Schwere des Vergehens) zur Züchtigung der Person unternommen, ihn zurück auf den rechten, christlichen (hier die von der Kirche selbst vorgegebenen Glaubensbilder und Motive, die eine demutsvolle, huldigende  Lebensweise als Ideal offerierte in der Bevölkerung) Weg zu führen. Die Inquisitoren prüften den christlichen Glauben der Person auf Gläubigkeit bzw. auf Übereinstimmung der kirchlichen Dogmen und  Grundsätze, wenn der Verdacht bei der Person aufkam, andere Glaubensüberzeugungen zu revolutionieren, die konträr zu der Doktrin der etablierten Kirche standen. 

Bezugnehmend auf die Bestrafung der Delinquenten, war die Bandbreite der Mittel der Bestrafung groß. Die meisten der der Glaubenstat Überführten verbüßten eine kurzzeitige Haftstrafe im Gefängnis. Ein Bruchteil, deren Taten angeblich sie als Hexen, Werwölfe, Hexenmeister oder sonstige kundige Wesen der Zauberkraft entschleierten, wurde zum Tode durch Feuer verurteilt. Das macht die Sache natürlich nicht besser und soll auch hier nicht euphemisiert werden. 

Das Nazitum verstehe ich als eine nach den äußerlichen Merkmalen einer Person orientierte ideologische Anschauung (zur Abgrenzung der innerlichen Merkmale wie etwa Glaube) und wäre insoweit inkommensurabel  mit dem Hexenhammer.

Antwort geändert am 27.03.2025 um 13:01 Uhr

 LotharAtzert meinte dazu am 28.03.25 um 17:07:
Ob äußerliche Merkmale, oder innerliche – die Ideologie vereint sie beide. Auch wenn man bei Religionen eher von Glaube spricht – hinter jeder Ideologie steckt ein Glaube und hinter jedem Glaube steckt eine Ideologie – oder würdest du den Islamisten eins von beiden absprechen wollen?
Ideologie: wenn eine Vorstellung anderen zunächst schmackhaft gemacht wird, oder gleich aufgezwungen wird.
Ich will mich da auch garnicht weiter drauf einlassen. In der Münchner Rhythmenlehre schauen wir, was rhythmisch wiederkehrt, zum Beispiel was 7 Jahre später auf dem Grad des Ereignisses in der und der Weise wieder hoch- oder runtergespült wird im ewigen Fluß. Die Rhythmenlehre kennt viele Zeitlichwiederkehrer aber der Siebenerrhythmus betrifft uns alle und …. alle 7 Jahre sind alle Zellen einmal neu – nur als Beispiel. So gibt es einen 600 Jahre-Rhythmus, der erfasst mehr die Zeitalter, als uns Kurzleblinge, man braucht 1200 Jahre für die Bestätigung. Und da kann ich nur sagen, Deine Vorstellungen sind ebenso ideologieträchtig, wie heutzutage fast alles – und der Clou – überall wir mit Maximalüberzeugung  geglaubt, die Wissenschaft brächte Segen, dabei ist sie nur Leidmaximierer.  
 
Die Welt der vier Gründe ist längst zusammengebrochen. Man erinnere sich an das Werk „1984“. Ab da läßt sich tatsächlich vom Untergang sprechen, sowie dem Aufstieg der die Gestalt ersetzenden Gestelle, die Technik heute hightec. Daß man es nicht merkt, liegt daran, daß niemand das Fehlen des finalen Grundes im Kreisen bemerkte. Außer ein paar Menschen, die niemals in Erscheinung treten.
 
Ob der Hexen oder Thors Hammer, ob die Entweihung der schwarzen Sonne durch die Nazis – ohne Rhythmenlehre, ohne Zusammentreffen von Rhythmen weißt Du fast nichts vom ewigen Fluß und dem Ozean. Nichts von Neptun, nichts von Uranus, nichts von Saturn. Nichts vom Daseinsprinzip.
Und wenn Du es weißt, dann siehst Du mit anderen Augen, siehst , wie Erwartetes auftaucht „wie aus dem Nichts“ und diskutierst nicht mit der Gesellschaft, was am Weltkollektiv ohne Finalität ist, ohne Wirkgrund auch ohne  Formgrund. Nur noch Stoffgrund im hightec Kosmos.
 
Zur Deutschen Sprache: Sprache ist ihrem Wesen nach Steinbock: Die Ordnung des Ungeordneten beginnt mit dem Wort, oder die Bestimmung des Unbestimmten – und nicht die Regel nach Bedarf, das wäre eine Zwillingssprache.

 lugarex (26.03.25, 09:09)
Wir sprechen da italienisch und die Artikel bleiben genau so schlecht  verständlich, wie in der beiden erwähnten Sprachen :(!

(Obwohl dir Stute besonders sprach- und sonst talentiert ist...)

 Augustus meinte dazu am 26.03.25 um 12:46:
Cooles Bild.
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