Der Schmuckeremit im 21. Jahrhundert
Betrachtung zum Thema Aktuelles
von Augustus
Kommentare zu diesem Text
Antagonist (56)
(27.09.25, 22:07)
(27.09.25, 22:07)
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Marx hatte es ernst gemeint. Mein Vorschlag ist absurd, aber würde in einer gerade absurden Welt vllt funktionieren.
Saudade (49)
(01.10.25, 14:58)
(01.10.25, 14:58)
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Hier ist es nicht anders. In Indien, so entnommen aus Dokumentationen, weiß ich, dass die Kinder blind oder verkrüppelt gemacht werden, um den Grad der Traurigkeit und Mitgefühl beim Spender auszulösen. Oftmals handelt es sich um entlaufene Kinder, die gefangen und dann bewusst verkrüppelt werden.
Mein Beitrag zielt bewusst auf etwas anderes. Die Bürgersteige oder auch als Trottoir bezeichnet, gehören den Kommunen, Gemeinden.
Setzt sich Bettler/Penner nieder und ist dauerhaft an Ort und Stelle, so kann er als Schmuckeremit angesehen werden. Schmuckeremiten wurde in England unter Vertrag genommen, bewusst in privaten Parks zu verwahrlosen, um wie Robinson Crusoe auszusehen; zur Schaustellung und Attraktion der eingeladenen Gäste. Später wurden solche Vertragsverhältnisse verboten.
Duldet die Gemeinde/Kommune auf ihren Bürgersteigen Bettler und Penner, stellt sich - die durchaus waghalsige Frage - ob es unter obigen Bedingungen dazu kommen kann, dass konkludent von beiden Seiten eine Willenserklärung abgegeben wird, die darin liegt; der Obdachlose dient der Öffentlichkeit als Schmuckeremit und wird durch die Gemeinde geduldet bzw. der Öffentlichkeit auf eigenen Bürgersteigen gestellt.
Es wird also der Versuch unternommen, ein 200 Jahre vergangenes Phänomen, das sich heute ähnlich darbietet, auf die heutige Zeit zu übertragen.
Vergibt man dem Obdachlosen den Status eines Schmuckeremiten, so läuft jede Gemeinde Gefahr, unwissentlich mit diesem ein konkludenten Vertrag einzugehen, wenn dieser sich wiederholt an Stelle und Ort aufhält.
Der Schmuckeremit stellt sich zur Schau der Öffentlichkeit im Auftrag der Gemeinde. Er wird ein Ausstellungsobjekt im Kontext des Robinson Crueso.
Durch die Desemantisierung des Obdachlosen gelingt sein Semiophor als Schmuckeremit. Der Obdachlose wird dadurch nicht mehr nur als obdachlos angesehen, sondern er erlangt eine Funktion; die des Schmuckeremiten.
Bedient sich die Gemeinde dieser Funktion, bedient sie sich von Verbotenem. Dieser Verbot könnte ihn sonstigen Ansprüchen münden gegen die Gemeinde; …
so der nächtliche (meine) Traum… bei schlaflosen Nächten, wenn am Sternenhimmel es Vollmond ist.
Mein Beitrag zielt bewusst auf etwas anderes. Die Bürgersteige oder auch als Trottoir bezeichnet, gehören den Kommunen, Gemeinden.
Setzt sich Bettler/Penner nieder und ist dauerhaft an Ort und Stelle, so kann er als Schmuckeremit angesehen werden. Schmuckeremiten wurde in England unter Vertrag genommen, bewusst in privaten Parks zu verwahrlosen, um wie Robinson Crusoe auszusehen; zur Schaustellung und Attraktion der eingeladenen Gäste. Später wurden solche Vertragsverhältnisse verboten.
Duldet die Gemeinde/Kommune auf ihren Bürgersteigen Bettler und Penner, stellt sich - die durchaus waghalsige Frage - ob es unter obigen Bedingungen dazu kommen kann, dass konkludent von beiden Seiten eine Willenserklärung abgegeben wird, die darin liegt; der Obdachlose dient der Öffentlichkeit als Schmuckeremit und wird durch die Gemeinde geduldet bzw. der Öffentlichkeit auf eigenen Bürgersteigen gestellt.
Es wird also der Versuch unternommen, ein 200 Jahre vergangenes Phänomen, das sich heute ähnlich darbietet, auf die heutige Zeit zu übertragen.
Vergibt man dem Obdachlosen den Status eines Schmuckeremiten, so läuft jede Gemeinde Gefahr, unwissentlich mit diesem ein konkludenten Vertrag einzugehen, wenn dieser sich wiederholt an Stelle und Ort aufhält.
Der Schmuckeremit stellt sich zur Schau der Öffentlichkeit im Auftrag der Gemeinde. Er wird ein Ausstellungsobjekt im Kontext des Robinson Crueso.
Durch die Desemantisierung des Obdachlosen gelingt sein Semiophor als Schmuckeremit. Der Obdachlose wird dadurch nicht mehr nur als obdachlos angesehen, sondern er erlangt eine Funktion; die des Schmuckeremiten.
Bedient sich die Gemeinde dieser Funktion, bedient sie sich von Verbotenem. Dieser Verbot könnte ihn sonstigen Ansprüchen münden gegen die Gemeinde; …
so der nächtliche (meine) Traum… bei schlaflosen Nächten, wenn am Sternenhimmel es Vollmond ist.
Saudade (49) schrieb daraufhin am 01.10.25 um 16:41:
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Ich verstehe dich.
Natürlich gehört mein Ansatz zu „Science-Fiction“; aber gerade in einer Zeit, in der Menschen sich allerlei (neue) Bezeichnungen vergeben, um ihre Identität neu zu formalisieren, bedarf es meines Erachtens für Obdachlose ebenfalls einer neuen Bezeichnung nebst Funktion.
Natürlich gehört mein Ansatz zu „Science-Fiction“; aber gerade in einer Zeit, in der Menschen sich allerlei (neue) Bezeichnungen vergeben, um ihre Identität neu zu formalisieren, bedarf es meines Erachtens für Obdachlose ebenfalls einer neuen Bezeichnung nebst Funktion.