Vier kleine Fernen

Kurzgedicht zum Thema Ferne

von  Saira

Der Wind löst die Wege auf,
bis jede Richtung
nur noch
Ferne heißt.

 

Ich höre deine Stille
sprechen,
leiser
als ein Wort.

 

Ein Draußen
verliert die Weite
und wird
nah.

 

Die Erinnerung findet
mich in mir,
zart wie ein
müdes Lied.



 

 

©Sigrun Al-Badri/ 2026



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Kommentare zu diesem Text


 Nuna (11.01.26, 13:46)
Ich versuche es einmal

1. Ferne: Norden  Süden  Westen  Osten

2. Ferne: ein geliebter Verstorbener oder Verreister oder.... nimmt telephatisch Kontakt auf

3. Eine Beobachtung die mein Herz wärmt

4. Ein früheres Erlebnis wird in Gedanken wach , eine liebevolle Erinnerung.


LG Nuna

 Saira meinte dazu am 11.01.26 um 14:00:
Liebe Nuna,

ich mag sehr, wie du die vier Strophen als vier verschiedene Arten von Ferne liest. Besonders dein Gedanke, dass Ferne nicht nur räumlich, sondern auch seelisch ist, berührt mich, als ob sich die Richtungen nach innen fortsetzen.

Danke!

Herzliche Grüße
Saira
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