Die Absurdität des Lebens zeigt sich im Konflikt der menschlichen Sehnsucht nach dem Sinn in einer irrationalen Welt, die diesen Anspruch verweigert. Nach Albert Camus, der eine Philosophie des Absurden vertritt. Das Erkenntnis unserer eigenen Endlichkeit bewegt uns dazu alles zu hinterfragen. Wir lernen uns sich der Absurdität zu stellen, anstatt zu fliehen oder sich zu täuschen. Das Gefühl der Entfremdung und das Scheitern unserer Bemühungen verstärkt die Sinnlosigkeit. Camus rät die Absurdität zu bejahen und darin zu rebellieren. Ein Teil seiner Ansichten, die ich teile.
So schreibt Camus: „Manchmal stürzen die Kulissen ein... immer derselbe Rhythmus– das ist meist ein bequemer Weg. Eines Tages aber erhebt sich das „Warum“, und mit diesem Überdruss fängt alles an.“
Die Monotonie des Lebens gebärt Fragen. Die Frage nach dem Sinn. Wir fangen nach dem Sinn zu suchen, in einem gewissen Alter. Die Eintönigkeit saugt uns aus. Tag eins, Tag aus, der selbe Trott.
„der Mensch ist nichts anderes als das, wozu er sich macht.“ ( Albert Camus)
Freiheit ist auch Camus’ zentraler Begriff.
Ich orientiere mich aber nur nach den Kernbegriffen: akzeptieren, rebellieren, frei sein, die sich auf die Absurdität des Lebens beziehen. Ich habe mir nur die rausgepickt, die meine Betrachtung reflektieren und meine Gedanken widerspiegeln. Für mich, können nicht mal die Philosophen, die Existenzfragen beantworten: Sinn und Zweck, Identität, Tod, Leere. Das sind auch die Fragen, die mich beschäftigen. Ich schätze, ich habe zu viel Freizeit (lach). Die Antworten habe ich noch nicht gefunden. Nur in der Bibel habe ich nicht nach Antworten gesucht, obwohl ich gläubig bin.