Berufsbedingt

Tragödie zum Thema Liebe und Traurigkeit

von  Teo

An dem Weiher bei den Linden

Richtung Ausfallstraße Norden

Nur bei Tageslicht zu finden

Fing‘ es an, mein erstes Morden

 

Das Gemeine brach sich Bahnen

Der Beginn der Gräueltaten

Niemand konnte es erahnen

Freudenfest für Beil und Spaten

 

Ja, ich hatte mich verwandelt

Denn ihr Liebreiz war verflogen

Sie, mit der ich angebandelt

Hatte mich gemein betrogen

 

Bin mehr Rächer als Verzeiher

Und so wurde ich zum Täter

Tunkte sie in diesen Weiher

Doch zerteilt hab‘ ich sie später

 

Mit den oben schon genannten

Garten - und Zerteilbestecken

Tauglich auch für die Verwandten

Mehr fürs Drohen als fürs Necken

 

Nach vollbrachtem Filetieren

Sorgsam eingepackt, das Weiche

Leber, Herz und beide Nieren

Schwimmen nun im tiefen Teiche

 

Wie mir diese Tat behagte!

Jeden Tag `ne Schlachtfestfeier

Junge, Hübsche, auch Betagte

Langsam fühlte sich der Weiher

 

Mich zog’s dann zu großen, weiten

Dicht bereisten Weltenmeeren

Doch vor dem ins Wasser gleiten

Musst‘ ich alles gut beschweren

 

Heute noch, nach all den groben

Taten zwecks der Lustgewinnung

Halt ich den Berufsstand oben

Den der Fleischerfachkraftinnung

 



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Kommentare zu diesem Text


 Nuna (22.01.26, 13:21)
😳

Kommentar geändert am 22.01.2026 um 13:21 Uhr

 Citronella (22.01.26, 15:56)
Da sind die True-Crime-Fälle, die ich immer so gerne lese und sehe, ja gar nichts dagegen ...  :woot:

LG Citronella

 Teo meinte dazu am 22.01.26 um 16:40:
Tach Citro,
Läuft da nicht sowas ähnliches im Fernsehen? Jedenfalls hatten da zwei Beamte bei mir geschellt. Ich sagte ihnen, ich hätte im Gemüsebeet jemanden verscharrt.
Da haben die das umgegraben. War natürlich gelogen. Aber so brauchte ich das nicht. Hab im Rücken.
Dank und Gruß 
Teo

 niemand antwortete darauf am 22.01.26 um 16:55:
@ Teo
Im ersten Moment dachte ich: Nanu? Aber genau besehen, zeigt das Fernsehen in seinen Krimis und Tatorten auch nicht viel Verdaulicheres. Im Gegenteil alles wird immer brutaler und blutrünstiger. Jetzt morden schon die Kommissare, wie ich es sehen konnte. Alleine dieses detaillierte Ausleuchten der Gemordeten, diese man könnte fas sagen "Freude" am ausleuchten von Wunden und Stichen, kann einem zum Gruseln bringen Und nicht nur das, wenn jemand sich erbrechen muss, dann kotzt er voll in die Kamera, dass einem übel werden könnte. Meistens haben diese Krimis wenig mit
einem Handlungsfaden zu tun. Nur noch unkontrolliertes Hauen und Stechen. Insofern bringst Du es mit Deinem Gedicht zeitgemäß auf den berühmten Punkt.   LG Irene

 Teo schrieb daraufhin am 22.01.26 um 18:21:
Tach Irene,
von der Fülle an verschiedenen Tatorten gefallen mir vielleicht zwei oder drei. Mir sind manchmal die Handlungen zu abstrus und verdreht...ne, nicht so meins. Aber um im Thema zu bleiben...ich war heute in Gelsenkirchen-Buer, einen Freund besuchen. Da kam ich nicht umhin, mir einmal die mittlerweiler berühmte Sparkassenfiliale anzusehen. Sag mal Irene, kennst du noch Krimiserie aus den 70ern, Gauner gegen Gauner, wo Ganoven Ganoven beklaut haben? Das heißt im Ruhrgebiet Schwarzfuß gegen Schwarzfuß! Man hatte einen Kunden interviewt, augenscheinlich kein Schwede, der hatte etwa 400000 Euro in Gold im Schließfach.
Für die Hochzeit seiner Tochter. Diese Skandinavier feiern ja das immer mit dicken Autokorsos auf unseren Straßen. 
Irene...verstehe mich nicht falsch. Ich bin nicht schadenfroh. Sicher sind da etliche Rentner beigewesen, die jetzt wirklich verzweifelt sind.
Aber man spricht da von einem Schaden von mittlerweile 300 Millionen Euro.
Ich hab ja auch ein Safe bei der Sparkasse Bochum. Aber lassen wir das ...Armut ist keine Schande.
Es dankt und grüßt 
Teo

 niemand äußerte darauf am 22.01.26 um 18:32:
Also das mit dieser Sparkasse ist schon seltsam. Diese Summen,
300 Millionen. Ich habe da so eine Klientel im Kopf, aber man kann und darf es nicht sagen, sonst kommt noch morgens die Kripo
und nimmt einen mit. Ist Heutzutage nicht so selten, dass man das Maul bei Verdacht halten soll. Wer 400 000 im Schließfach hat, der hat doch was zu verbergen bezüglich Geldwäsche und Steuer und so.
Aber ich will nix gesagt haben, sonst ....    8-)

 EkkehartMittelberg (22.01.26, 18:07)
Hallo Teo.
warte, warte nur ein Weilchen,
bald kommt Haarmann auch zu dir.....
Filettieren konnte der, aber er war nicht fähig, sein Handwerk zu beschreiben.                                                                            Grüße aus dem darknet
Ekki

 Teo ergänzte dazu am 22.01.26 um 18:25:
Ach lieber Ekki,
da freue ich mich jetzt aber, dich hier wieder begrüßen zu dürfen!!!
Ach, manchmal muss ich mal aus meiner Haut.
Und bleib mir aus diesem Darknet raus!
Da habe ich mal schwarz verbotene Lakritz bestellt.
Dir Danke und eine schöne Restwoche
Teo

 Didi.Costaire (22.01.26, 18:33)
Moin Teo,

der scheint den zu ihm passenden Beruf gewählt zu haben.

Beste Grüße, 
Dirk

 Teo meinte dazu am 22.01.26 um 19:27:
Tach Dirk,
nur wenige können ihr Hobby zum Beruf machen. Ich wäre gerne Eintänzer geworden.
Dank und Gruß 
Teo
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