Lyrik

Gedicht zum Thema Hoffnung/Hoffnungslosigkeit

von  Teo

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Liebesschwüre, Blut in Wallung

Herz und Seele aufgerissen

Und Gefühle unsortiert

Schmerzhaft Wörter konstruiert

Wortschablonen sind verschlissen

 

Verse, die nach Atzung ringen

Sinne, die nach Sinnen suchen

Und Synapsen sich verwinden

Schaben an den Seelenrinden

Möchten schreien, möchten fluchen

 

Hopsa, kleines Sonnenstrählchen

Lass dir Glücklichkeit entlocken

Springe Verslein, mach mich heiter

Platz da, auf der Blumenleiter

Schühlein aus, und auch die Socken!

 

Ui Ui Ui, die Sinne schwinden

Zarte Röslein tragen Schleier

Die Metaphern, sie umranken

Worte, die die Wahrheit tranken

Manchmal geht’s mir auf die Nerven

 

Ach, wie schmerzhaft die Ergüsse

Der Gedanken, doch es keimt

Trotz begrenzter Lebensfrist

Hoffnung, aber wichtig ist

Dass sich dieser Schwachsinn reimt

 

 

 

 

 



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Kommentare zu diesem Text


 Tula (25.01.26, 20:58)
Hallo Teo
Was könnte hier noch rein?

Weisheitslöwen, -tigerinnen
Gabenkrämpfe (bloß nicht Mitte!)
endlich feste, derbe Tritte
Sackgeluder, Buddhas Minnen
Witzel-Schnitzel reimpaniert

LG Tula

Kommentar geändert am 25.01.2026 um 21:00 Uhr

 Moppel (25.01.26, 22:42)
Teo, was hast du denn im Moment für einen Lauf. Du schreibst fantastisch.  ;)
Sa, Lyrik lebt von großem Pathos, von großen Gefühen. Liebe , sehnsucht und Melancholie. Und gerade das macht sie ja aus.
Also die Hoffnung nicht aufgeben, dass nicht doch auch mal bei KV noch ein großer Dichter geboren wird.
:Dvon >M>.
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