Frozen

Gedicht

von  Pearl

Plastiknebel, Plastikregen, Plastikstädte,

Plastiklächeln lächeln.

Die Erde ist rot, orange, gelb, grün, blau, violett.

Ich möchte in sie sinken wie in ein weiches Himmelbett.

Doch meine Gedanken sind zäh und mein Körper ist Blei.

Ich möchte noch vieles sehen, lesen...,doch manchmal ist's mir einerlei.

Wie eine Schlange, mein Gemüt bewegt sich ins Auf und ins Ab.

Gerade ist es im Moll: alles ist schwarz.

Weshalb bin ich so müd, wenn ich doch immer schlafe?

In der Arbeit, bei Unternehmungen, beim Gehen zählt mein Tiger Schafe.

Ich möchte von Sternen schreiben, doch manchmal sind sie zu weit weg.

Ich vermute dann, ihr Dieb hat sie unter schwere Steine gelegt.

Die Richtung stimmt nicht. Elsa, ich will dir in den Winter folgen.

Alleine sein. Einsam. Für mich zaubern, Schneeflocken,

die in meiner Seele schneien, Schneekristalle. Ich brauche kleine Wunder.

Doch das größte, schönste wär, wenn ich wieder gesund werd'.


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Kommentare zu diesem Text


 Aber (29.01.26, 23:00)
Wenn ich in deine Augen seh 
So schwindet all mein Leid und Weh
Doch wenn ich küsse deinen Mund
So werd ich ganz und gar gesund

 Pearl meinte dazu am 29.01.26 um 23:05:
Liebe ist ein Zauberwort, das habe ich auch aus Frozen gelernt.

Sleep well《☆》

 DavidW (30.01.26, 00:16)
Sie (Du) schreibt immer persönlichere Texte, als wie sie oberflächlich aussehen. Zwischendrin steht was über ihren Körper. Muss man auch erstmal können, über seinen Körper...
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