Die Vögel singen. Jene, die uns sangen,
als wir zum ersten Mal uns nahe waren.
Als wir uns vorsichtig, so vorsichtig umfangen,
da sangen diese Vögel. Und in all den Jahren
im Frühling wieder. Schenkten uns ihr Lied
und Arm in Arm am Fenster zelebrieren
wir nur für uns den Zauber, der geschieht,
wenn Liebende sich wundervoll berühren.
Und immer wieder loderte Verlangen,
auch noch nach fünfundzwanzig Ehejahren,
wenn unsre Vögel uns im Garten sangen
und Zeit und Alter die Bedeutung nahmen.
Ich kenne nicht mal ihren Artennamen.
Sie bleiben nicht, doch singen sie jetzt hier.
Vielleicht, ach, nehmen die, die so oft zu uns kamen,
jetzt meine Sehnsucht mit und tragen sie zu dir.