Hielt Jihib erst für ausgedacht, und später für einen König aus ferner Vergangenheit, und starb selbst noch vor Jihib. Maccaffedree war nämlich ein radikaler Reduktionist. Er war in Aria noch beliebter als Xetter, der für die Aren zu pervers war (in Vienne gerade deshalb hofiert, in Preteria als verbotene Frucht gehypt), während er selbst eine akademische Hochnäsigkeit zelebrierte, die im aufstrebenden Großreich gern gesehen war.
Er reiste nie weiter östlich als Aria, schrieb aber gern über den Osten. An die Existenz von Dorcor glaubte er nicht. Odnakorowdzhan warf er vor, exotische Märchen zu erzählen. Dabei war Maccaffedree ein sehr angenehmer Zeitgenosse, war good with people. Er war nicht so intelligent wie Ned Nierynckx, aber strahlte eine seriösere Intellektualität aus.
Zwar ist weltweit keine Straße nach ihm benannt, aber das Wort für eine befestigte Straße ist in Aria und auch in Jibulat (von Aria künftig) Greder. Er brachte nämlich die Technologie des Straßenbaus mit, hatte das Projekt, eine Schnellstraße für Pferdekutschen von Aria nach Dea zu bauen, lange im Sinn gehabt, wobei das eigentliche Ziel die Zerstörung des neuen Serpedier-Reiches war. Er hatte eine persönliche Rechnung offen, strebte den Tod aller Serpedier an, und wirkte ab 1704 diplomatisch an der Kriegsvorbereitung der Länder der Lunaren Trias gegen Tegusziltea mit. Letztlich waren die Könige zu bequem und wollten nicht zu viel riskieren.
Ab 1711 lebte er praktisch nur noch in Aria, kam nie wieder in die Finisterre zurück, und starb in Vienne. Von dort aus brachte die arische Reiterpost seine Zeichnungen von befestigten Straßen nach Jibulat; der König, den Maccaffedree für ausgedacht oder seit Jahrhunderten tot hielt, befahl kurz vor seinem Tod, nach den Zeichnungen von Maccaffedree eine Straße von Jibulat nach Carahar zu bauen. In Jibulat wusste man nichts von seiner Philosophie und hielt Maccaffedree für einen Ingenieur.