EINE ODE AN GLEICH BEIDE,
FREUDE SOWIE SCHADENFREUDE,
KRIEGT NICHT HIN MAL DIE KI
BISLANG JEDENFALLS - DOCH NIE
WÜRDE WER BEHAUPTEN SCHWERLICH
ZUMAL DAS AUCH LEICHT ENTBEHRLICH
DENN BEI BUSCH KRIEGST ZU GESICHT
DU EIN SCHADENFREUD-GEDICHT:

Mein Freund an einem Sonntagmorgen
Tät sich ein hübsches Rößlein borgen.
Mit frischem Hemd und frischem Mute,
In blanken Stiefeln, blankem Hute,
Die Haltung stramm und stramm die Hose,
Am Busen eine junge Rose.
So reitet er durch die Alleen,
Wie ein Adonis anzusehn.
Die Reiter machen viel Vergnügen,
Wenn sie ihr stolzes Roß bestiegen.
Nun kommt da unter sanftem Knarren
Ein milchbeladner Eselskarren.
Das Rößlein, welches sehr erschrocken,
Fängt an zu trappeln und zu bocken,
Und, hopp, das war ein Satz, ein weiter!
Dort rennt das Roß, hier liegt der Reiter
Entfernt von seinem hohen Sitze,
Platt auf dem Bauche in der Pfütze.
Die Reiter machen viel Vergnügen,
Besonders, wenn sie drunten liegen.