In die Strandtasche packte meine Mutter folgende Sachen rein. Eine Thermosflasche mit Kaffee, ein Badetuch, ein Handtuch, Sonnencreme, zwei Badekappen und zwei Schüsseln mit kalt angerührten Puddingen. Für meinen kleinen Bruder und mich, damit wir etwas zu essen hatten. An Getränke für uns erinnere ich mich nicht, aber wir sind vermutlich nicht verdurstet. Ein Zeitungsmagazin namens “Brigitte” war darin und wir gingen direkt nach der Schule an den Strand. Vorbei an der Kurmuschel im Kurpark, dem DLRG Häuschen und dem Kiosk, wo man Langnese-Eis, Muscheln, Seesterne und getrochnete Seepferdchen erstehen konnte sowie Ansichtskarten, Wasserbälle, Schwimmenten und Schwimmringe. Und jede Menge Süßigkeiten wie Lollies, Bonbons, Leckmuscheln, "Nergerküssen" sowie Tafeln mit Schokolade namens Sprengel, Sarotti oder Stockmann und Flip-Schokolade im Becher, den man mit einem kleinen Plastiklöffel auslöffeln konnte.
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