Österliche Zeitenwende(Limerickgedichte)

Limerick zum Thema Absurdes

von  Moppel


 

Die Hühner, die sagten in Rheydt:

Wir sind das Geeier jetzt leid.

Zu Ostern war immer

ein christlicher Schimmer.

Wir legen nix mehr - tut uns leid.

 

Das war nicht die richtige Zeit,

merkten auch jene Hühner in Rheydt.

Sich kulturell echauffieren,

kann sehr schnell dazu führen:

Man klopfte zu Kebab sie breit.

 

Der Osterhas sagte: Ich schmunzel

noch, und hat doch die Stirne gerunzelt.

Weil Ostern ist – weißt?

und ich Osterhas heiß!

Da nannte man ihn nur noch Runzel-

 

Has. Er hängte sich auf irritiert.

Manche sagten, das war inszeniert.

Doch am Baum war ein Schild

Mit Osterhas-Bild:

Ich fühle mich diskriminiert.

-----------

 

Die Menschen, die bilden in Lahn

aus Protest eine Kette - echt Wahn-

sinn bis Köln, wo sie endet.

Und das Bild sich gleich wendet,

denn hier läuft man für den Iran.

 

So endet es, wie es begann,

an den Zeiten, da änderst nix dran.

Nimm dein österlich Häschen,

stell dir’n Tülpchen ins Väschen

und feier das, was man noch kann…



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Kommentare zu diesem Text


 Teo (19.03.26, 11:44)
Meine Güte Moni,
du verwöhnst uns ja nahezu.
Du verschenkst etliche Empfehlungen.
Der Lim mit dem Iran ist ja sowas von aktuell. Ansonsten.. sind alle prima.
Schöne Restfastenzeit
Teo

 Moppel meinte dazu am 19.03.26 um 11:47:
bei mir gibts heute Lasagne, Teo. Mit Biofleisch. Selbstgemacht mit Radicco-Salat. :D Von wegen
Fasten....
lG von M.

 niemand (19.03.26, 11:49)
Danke für den Morgenlacher, liebe Monika. Ein Lacher in welchem allerlei
nötige Kritik versteckt wurde, welche ich jederzeit auch unterschreiben würde.
Wir werden hierzulande kulturell und religiös zur Minderheit degradiert.
Das ist traurig, aber Du hast es mit einer Portion Humor verbrämt    
Mit liebem Dank dafür und lieben Grüßen, Irene     :D      ;)
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