Gedanken fließen zäh durch Raum und Zeit
Prallen an der gläsernen Seelenwand
und fliehen, wie scheue Vögel
die sich in dem Firmament zerstreuen
Manche liegen schwer auf der Seele
Wie Felsbrocken, die auf dem Grund ruhen
Sorgenfalten zieren die Stirn und
die Augen trüben sich
Die Arme umschließen den zitternden Körper
Der vor Kälte friert in der Abenddämmerung
Mögliche Realitäten münden im Strom
Zerren stillschweigend an Geist und Körper
Mundlose Schemen durchkreuzen Raum und Zeit
Schreien stumm, hilflos, verloren im Jetzt und Hier