Ist die Liebe erloschen?

Prosagedicht

von  Nuna



Wenn das Feuer der Liebe erlischt
sich Zweifel mit Argwohn vermischt
die Asche kalt um die Sinne flirrt
das Herz nicht mehr hofft da es irrt

Gefangen in Kopfkino Extremen
nicht mehr fühlen, da Tristessen lähmen
war gestern noch Glut aus frühen Zeiten
spürbar, war da
ein Lied, ein Tanz, ein Kuss im Mondenschein?
fürwahr
dazu ein Glas roten Wein
vergessen ihr streiten?, nicht mehr allein?

Wenn das Feuer der Liebe erlischt
Sich Zweifel mit Argwohn vermischt
die Asche kalt um die Sinne flirrt
das Herz nicht mehr hofft da es irrt

Mögt ihr eure Tränen noch sehen
lasst uns zum Feuer rüber gehen
und die alten Geschichten verbrennen
lass uns neue Lieder erfinden
uns ganz neu und anders binden
wir lernen uns liebevoll kennen

Wenn das Feuer der Liebe erlischt
sich Zweifel mit Argwohn vermischt
die Asche kalt um die Sinne flirrt
das Herz nicht mehr hofft da es irrt

Sie möchte die Stille überwinden
und mit ihm die Liebe wiederfinden
er möchte ihr ewige Treue schwören
sie mit zuhörenden Ohren betören



Anmerkung von Nuna:

Frei erfunden

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Kommentare zu diesem Text


 harzgebirgler (21.03.26, 17:30)
"Fragt jemand, was die Liebe ist, so ist sie nichts als ein Wind, der in den Rosen rauscht und dann wieder dahin stirbt. Oft aber ist sie auch wie ein unzerbrechliches Siegel, das das ganze Leben lang dauert, bis zum Tode." (Knut Hamsun, Victoria)

LG
harzgebirgler

 niemand meinte dazu am 21.03.26 um 17:49:
@ Harzgebirgler
Da hast Du aber wirklich etwas sehr, sehr Schönes ausgesucht, mit dem obigen Spruch von Hamsun. Schlichter, aber auch besser könnte man es kaum beschreiben. Vor allem gefällt mir der erste Teil, der "Wind der in den Rosen rauscht"       :)
LG niemand
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