rom, vielleicht
beginnt es im hals—
dieses trockene gefühl
von stein, der sprechen will
zwischen zwei straßen
verliert sich ein name,
bleibt hängen
im eisen eines balkons
du hebst den kopf
und alles ist höhe:
fenster, die nichts verraten,
und himmel,
der sich nicht entscheiden kann
es riecht nach hitze
und nach etwas,
das einmal wasser war
auf den stufen
sitzen minuten,
eng nebeneinander,
als hätten sie angst
vor dem weitergehen
eine katze
blinzelt durch jahrhunderte,
ohne sich zu bewegen
und du—
nur für einen moment—
glaubst,
dass stille
hier nicht abwesenheit ist,
sondern eine form
von geduld
Derzeit auf Reise in Rom