außer im Traum.

Text

von  Pearl

Als ich dein Gesicht sah, sah ich ein Gesicht

und blickte ich scheu in deine Augen, waren sie blau.

Deine Hände sind Hände und dein Körper ein Körper.

Ich träume von den Unendlichkeiten der Seelen,

packe Koffer, verschenke meine Bücher.

Bei jedem Menschen male ich mir aus, welches zu ihm passen könnte.

Ich trinke Kaffee, rauche Zigaretten.

Manche Laster ändert man nie,

und doch entrümpele ich mein Leben.

Doch ich hätte deinen Körper gewiegt wie einen jungen Mond, ein sternbestäubtes Gedicht,

deine Augen in den Schlaf gesungen, bis du erwachst.

Dein Gesicht, die zerbrechliche Blüte -

(wen man liebt, möchte man im Gesicht berühren) -

mit meinen Händen gestreift wie mit Schmetterlingsflügeln.


Ich habe es nie berührt



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