hoffnung

Kurzgedicht zum Thema Hoffnung/Hoffnungslosigkeit

von  willemswelt




zwischen
leblosem

ein riss
ein zögernder schimmer
ein hauch

ich atme  lächeln
spüre den klang
vibriere


blütenblätter entfalten sich

es ist ostern


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Kommentare zu diesem Text


 GastIltis (05.04.26, 13:09)
Hallo Willem, alter Freund, 
dein Text erinnert mich durch die Blume ein wenig an das berühmte Gedicht "In Flanders Fields" aus dem ersten Weltkrieg. Ob die Mohnblumen damals zu Ostern blühten, ist mir nicht geläufig, im Gedicht waren sie nicht Gegenstand der Auferstehung, leider eher des Unterganges, was Kriege immer so an sich haben. Deine Zeilen verströmen Zuversicht. Das ist gut so. Frohes Fest und bleib hoffnungsvoll. Gil.

 Saira (05.04.26, 14:01)
Lieber Willem,

aus dem zögernden Schimmer wächst Hoffnung, die „Blütenblätter“ entfalten sich und am Ende: „es ist ostern“ – so schlicht und schön.

Liebe Ostergrüße
Saira
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