Stadtruinen

Gedicht

von  Pearl

Meine Wunde nässt wie eine faule Frucht.

Die Zigaretten in meiner rechten Hand zittern. Furcht

leuchtet über abgerissenen Gebäuden, leuchtet. Himmel blau.

Da! Sterne hängen über ihnen. Laut


-los. Ach, hektisch. Die Stadt bald schläft.

Des Windes gebrochenes Herz weht.

Moderne Märchen enden, schnell und ohne Happy End

unter  meiner Haut. Die brennt.


Er konnte sehen, wer ich bin. Da ging er fort.

Wir waren dieselben, derselbe Ort,

berührten uns im Labyrinth als Spiegel,

endlos, ein Raum die Liebe.


Meine Wunde zittert immernoch rot.

Zigarette in der Hand, nasses Brot.

Doch da! Sterne über dem Ruinenlaufsteg.

Ihre Flügel, mein Gebet.



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