Wer jetzt einen aufschlussreichen, gut durchdachten Text erwartet hat, den bitte ich erstmal um Entschuldigung, denn zum einen lebe ich wahrscheinlich nicht lange genug, um so einen Text auch nur Ansatzweise so fertig zu stellen, dass ich damit zufrieden sein könnte.
Also nichts dazu schreiben?
Über die Schönheit des Planeten reden, in der Hoffnung, dass dem Leser quasi völlig nebenbei auffällt, dass dieser noch da ist, klugscheißern beiseite legen und darauf pochen, nein nicht pochen, flüstern, kuschelig, sanft und Weichspülergefriergetrocknet der Gier mit unsichtbarer Geste Einhalt gebieten.
Das wird nicht passieren.
Erleben wir doch jedes Jahr aufs neue wie sich kriegerische Handlungen durchsetzen.
Dass ich es dennoch ein wenig bedauere liegt allein an dem Umstand, dass wir auf dem selben Planeten leben. Wenn auch nur rein biologisch betrachtet.
Mein Heimatplanet ist der einzige, der es geschafft hat Leben zu ermöglichen, unter Milliarden anderen, die um ihre Sonnen kreisen.
Zumindest in dieser Ecke des Universums.
Wer verstanden hat, wie selten das ist, wer würde da noch wagen, es zu morden?
Das ist nicht ganz die vorherrschende Perspektive.
Durch was genau wurde sie ersetzt?