Arbeitstitel: Gauklerzungen im Gedanken-Salat

Skizze

von  DanceWith1Life

Im Laub des Lebensjahres wie verschollen 

so manches Kleinod oft verschwand

ein zündender Gedanke im stofflichen Gewand

versiegt wenn er nicht bald nach Hause fand

Wir eifern, zetern, T extern , wollen

doch jedes Jahr klopft aus dem Stein

dort wo es pochen sollte nur die Pein


Wie Schattentanz auf einer Wand

Nur der Erzähler verrät uns keine Namen

Stattdessen wird die Szene mitgefiebert 

Das Fremde hat uns fest im Griff

der Selbsterkenntnisdrachen

entwindet sich geschickt 

der Feuerschlund und Rachen wie gemalt

ein eindrucksvolles Requisit

Spuckt alle faulen Apfel aus

Zumindest glaubt er das

der sogenannte Heldenmut

und seine Sieben Sachen

Der Reichtum den er sich erfand 

Spieglein, Spieglein vor dem Tand

Seltsam ist nur 

dass selbst das Lachen

Wie Echos eines Rufs mit Lehenspfand

die Sinne fest verklebt 

mit nur einem Biss

der wie vergiftet durch die Täler webt

Das Heute findet sich gefesselt

doch während die Erinnerung im Gestern hallt

als eingedickte Klumpen Mehl

dann im Drachenfeuer schmorend

in jede Richtung spotzt und keift

Bevor man dann zum Wasser greift

für Augenblicke frei von allen Fesseln

an die zu denken schon im Innen krallt


Ach, welch Schelmentrick

War Innehalten schon ein Schritt

Was zeigt das Tageslicht 

Und erst die Tagesschau

Wie Nachtaktiv streunt dieses Tier

das sich Gedanken nennt

von Tür zu Tür im Mardertakt der Nacht

Und wenn es sich erinnert ist es hier?

Selbst Schatten an der Wand

der dann auch noch im Dunkeln 

ganz und gar verschwand

Und wieder sind es wir

die ganz und gar im Moor

des falschen Films versinken 


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