Brillen, Globale Blindheit - Petra

Text

von  EVdR

Aus der Art gefallene Vorstellungen des wirklichen Lebens

Petra, die Frau vom Nachbarn

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Brillen, Globale Blindheit



Petra,

die Frau vom Nachbarn,

denkt über

Digitalisierung 

und

Sehhilfen 

nach.


1989

nur noch ab

6 Dioptrien


1997

Kinder (0–17 Jahre) → Vollständige Kostenübernahme.

Erwachsene (18–19 Jahre) → Teilweise Übernahme (nur bei starker Fehlsichtigkeit, z. B. ab ±6 Dioptrien).

Erwachsene (ab 20 Jahre) → Keine Kostenübernahme (außer bei schweren Sehbehinderungen oder nach Augen-OPs).



~2,2 Milliarden Menschen weltweit benötigen eine Sehhilfe  

– ~50% mehr als vor 30 Jahren (Quelle: WHO, 2023).


~1 Milliarde Menschen haben eine korrigierbare Sehschwäche, 

die nicht behandelt wird (fehlender Zugang zu Brillen).



Digitalisierung als Treiber für Sehhilfen-Nachfrage


~40% der Erwachsenen geben an, 

dass ihre Sehkraft seit der verstärkten Bildschirmnutzung nachgelassen hat 

(Quelle: American Optometric Association, 2023).


~30% der jungen Erwachsenen (18–34 Jahre) benötigen mittlerweile eine Lesebrille oder Gleitsichtbrille, 

obwohl sie vorher keine brauchten 

(Studie: JAMA Ophthalmology, 2021).


~25% der Kinder (6–12 Jahre) zeigen erste Anzeichen von Kurzsichtigkeit, 

die eine Brille erfordert 

(Quelle: World Health Organization, 2021).




Fehlsichtigkeit


eine

Volkskrankheit ?



persönliches Risiko?





Gesundheitsvorsorge ?





„Der Fortschritt fordert einen Preis.“





© EVdR 05_2026


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Kommentare zu diesem Text


 Aber (09.05.26, 00:09)
Das kann nur Dieter Qual sein.
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