die Friedenstauben sind längst tot

Text

von  Morphea



Die Fahnen flattern höher
als das Mitgefühl auf beiden Seiten
und Wahrheiten knien im Staub
zwischen Parolen, Blut und Sirenen.

Die Bigotterie trägt heute Anzug
lächelt in Kameras
spricht von Freiheit
und meint Gehorsam.

Und wir?
Wir lernen, den Krieg zu ertragen,
statt den Hass zu verlernen.





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Kommentare zu diesem Text


 rabenvata (15.05.26, 11:29)
Hallo Morphea, "die Friedenstauben sind längst tot" ...ich hoffe, dass du da irrst! Sehr eindringlich geschrieben ...

rv

 Morphea meinte dazu am 16.05.26 um 20:07:
Danke , Rabenvata...nunja, vielleicht erinnern sich irgendwann in der Zukunft Androiden an "Friedenstauben". Es wird so enden wie in allen Hochkulturen, irgendwann ist der Zenit überschritten und es kann nur abwärts gehen. Solange die Gier die mächtigste Triebkraft im "Menschsein" ist wird sich auch keine neue Generation einer Menschlichkeit formieren können.

Antwort geändert am 17.05.2026 um 11:36 Uhr
Alabanda (41) antwortete darauf am 18.05.26 um 12:43:
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 DanceWith1Life (15.05.26, 13:36)
Wie ändere ich die Welt?
Gar nicht.
Friedens Taube sind ne’ hohle Nuss
Sie füllen dieses Vakuum
mit Bomben, Reden und Verdruss

 niemand schrieb daraufhin am 15.05.26 um 13:50:

Bigotterie (vom französischen bigoterie) bezeichnet Scheinheiligkeit, Doppelmoral oder eine engstirnige, übertriebene Frömmigkeit. Wer bigott ist, predigt hohe moralische oder religiöse Werte, handelt selbst aber völlig gegensätzlich.
Aha und Leute ohne Anzug [übrigens wenn schon, dann fehlt da noch das Kleidchen, denn Bigotterie wird nicht selten von Frauen "betrieben"] Leute in Jeans, oder in den unter "Intellektuellen" bevorzugten Mottenkiste-Kleidung sind nicht bigott? Dabei predigen grade solche "moralische" Werte, handeln aber nicht selten gegenteilig [ich denke da nur an die Linken und ihre nicht seltene Scheinmoral]      LG niemand

 DanceWith1Life äußerte darauf am 15.05.26 um 14:03:
Fehlt noch die Bigotterie der Wütenden, dann sind wir vollzählig.

 Morphea ergänzte dazu am 16.05.26 um 20:12:
@ DW1L
  das einzige Vakuum herrscht in den Hirnen derer die ihre Macht missbrauchen. Ich kann nur meine Weltwahrnehmung etwas entzerren und versuchen meinen inneren Kompass der Gerechtigkeit zu bewahren und mich nicht dem Hass vor die Füße zu werfen...

 Morphea meinte dazu am 16.05.26 um 20:25:
@Niemand, eigentlich ging ich davon aus dass "die Bigotterie im Anzug" schon in ihrer Metaphorik ersichtlich ist. Ich will das nicht herunterbrechen auf Männlein, Weiblein , Reich , arm , links oder rechts. Bigotterie im Anzug steht für die Reichen ,Mächtigen, die gierigen Arxlöcher die Menschen opfern um an ihre Ziele zu gelangen. Sie geben sich demütig und gaukeln den Menschen Rechte und Freiheit vor und meinen genau das Gegenteil. Sie sitzen auf ihrengoldenen Thrönen über der "Welt" und lachen über die Doofen die für sie in den Krieg ziehen und füttern sie mit Hass und labern von Frieden den sie schützen wollen. Ich möchte nur wissen welchen "Frieden" sie eigentlich meinen...sehr wahrscheinlich ihren eigenen.#örks
Alabanda (41) meinte dazu am 18.05.26 um 12:47:
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 Morphea meinte dazu am 23.05.26 um 16:33:
Das Menschen überhaupt fähig sind anderen Leid zuzufügen muss ja irgendwie genetisch verankert sein. Leider kann "Homo sapiens" nicht über seinen eigenen Schatten springen und ist meiner Meinung nach irgendwie doch nur ein "primitives Lebewesen". Wenn ein "Orange Utan" die Welt als globalen Sandkasten missbraucht und alle sich vor ihm ducken dann bleibt der Menschheit keine Zukunftshoffnung mehr... Militärische Spezialoperationen so wie in einer Folge bei "Star Trek"? Wo Computer Krieg spielen und bei Spielverlust jene Anzahl der Population, die in dem besiegtem Territorium lebten, sich freiwillig vernichten lässt? Wie grausam und menschenverachtend wird sich die Menschheit diesbezüglich entwickeln?

 DanceWith1Life meinte dazu am 23.05.26 um 16:42:
Alabanda (41) meinte dazu am 23.05.26 um 16:46:
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 Morphea meinte dazu am 23.05.26 um 16:55:
@Alabanda: wissenschaftlich betrachtet wäre dieses Szenario denkbar :)

Nicht irgendwer hat die Abwärtsspirale in Gang gesetzt sondern der "Mensch", der sich selbst als "Krone der Schöpfung" tituliert aber nicht mehr ist als eine Perle ist die sich selbst vor die "Säue" wirft...(wobei ich anmerken möchte das "Schweine" uns genetisch am nähesten sind und über eine hohe Intelligenz verfügen. Was Empathie anberifft so sind meine Farbratten im Rudel untereinander "menschlicher" als wir es je wären. Entsetzlich wenn nur noch "Hass" eine Species definiert...

Antwort geändert am 23.05.2026 um 17:02 Uhr
Alabanda (41) meinte dazu am 23.05.26 um 17:15:
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 Morphea meinte dazu am 23.05.26 um 19:31:
es ist übrigens empirisch beweisen dass Ratten ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten zeigen und eine extreme Empathiefähigkeit besitzen, da ihr Hirnaufbau dem des Menschen gleicht, kann man das gesamte emotionale Spektrum der Ratten rückschliessen...das ist auch bei Wildratten zu beobachten, alsonicht ausschliesslich "nur" bei FarbRatten die sozusagen ein luxuriöses unbesorgtes Dasein genießen. 
Übrigens, den meisten Menschen geht es auch gut und trotzdem führen sie Kriege , unterdrücken Schwächere um ihren "Wohlstand" zu erhalten...
Alabanda (41) meinte dazu am 23.05.26 um 21:50:
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