die Friedenstauben sind längst tot

Text

von  Morphea



Die Fahnen flattern höher
als das Mitgefühl auf beiden Seiten
und Wahrheiten knien im Staub
zwischen Parolen, Blut und Sirenen.

Die Bigotterie trägt heute Anzug
lächelt in Kameras
spricht von Freiheit
und meint Gehorsam.

Und wir?
Wir lernen, den Krieg zu ertragen,
statt den Hass zu verlernen.





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Kommentare zu diesem Text


 rabenvata (15.05.26, 11:29)
Hallo Morphea, "die Friedenstauben sind längst tot" ...ich hoffe, dass du da irrst! Sehr eindringlich geschrieben ...

rv

 DanceWith1Life (15.05.26, 13:36)
Wie ändere ich die Welt?
Gar nicht.
Friedens Taube sind ne’ hohle Nuss
Sie füllen dieses Vakuum
mit Bomben, Reden und Verdruss

 niemand meinte dazu am 15.05.26 um 13:50:

Bigotterie (vom französischen bigoterie) bezeichnet Scheinheiligkeit, Doppelmoral oder eine engstirnige, übertriebene Frömmigkeit. Wer bigott ist, predigt hohe moralische oder religiöse Werte, handelt selbst aber völlig gegensätzlich.
Aha und Leute ohne Anzug [übrigens wenn schon, dann fehlt da noch das Kleidchen, denn Bigotterie wird nicht selten von Frauen "betrieben"] Leute in Jeans, oder in den unter "Intellektuellen" bevorzugten Mottenkiste-Kleidung sind nicht bigott? Dabei predigen grade solche "moralische" Werte, handeln aber nicht selten gegenteilig [ich denke da nur an die Linken und ihre nicht seltene Scheinmoral]      LG niemand

 DanceWith1Life antwortete darauf am 15.05.26 um 14:03:
Fehlt noch die Bigotterie der Wütenden, dann sind wir vollzählig.
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