Sympathisch auf den ersten Blick
Er hält sich erst einmal zurück
Und überlässt das Feld der Dame
Ihr imponiert sein Doppelname
Er spielt ihr vor, es würde schmerzen
Allein im Schloss, mit schwerem Herzen
Auch betet er vor Einsamkeit
So langsam hat er sie so weit
Und schaut ihr flehend ins Gesicht
So kommt’s, das er von Heirat spricht
Sein kranker Sohn, ach welche Last!
In Wirklichkeit sitzt der im Knast
Erwähnt den großen Grundbesitz
Die linke Hand im Rückenschlitz
Doch im Moment ist er nicht flüssig
Ihr scheint der Sachverhalt recht schlüssig
Und dann hat er noch spekuliert
Der Aktienkurs ist abgeschmiert
Jedoch im Safe liegt noch viel rum
Der Schlüssel weg, ach ist das dumm!
Er steht allein in diesem Leben
Doch für ihn galt, nie aufzugeben
Er schaut betrübt, weint sich dann aus
Dann rückt sie mit dem Sparbuch raus
Die Augen feucht, beim Danke sagen
Dann muss er weg, es drückt der Magen
Sie lässt das Schicksal ihren Lauf
Sechs Euro fünfzig waren drauf….