Es ist noch früh und letzte Nebel
ergeben sich der Sonne Saat
der Schlaf löst sachte seine Knebel
ich gleite in ein Wannenbad
Wo warme Wellen mich liebkosen
und meinen Körper scheu berühren
lässt Rosenöl in kleinen Dosen
Aromen angenehm erspüren
Das Öl vereint sich mit den Säften
der zugeführten Emulsionen
Die nun, gleich wie mit Zauberkräften
mich tief berauschen und belohnen
Ein Seifenschälchen wird zum Nachen
Den Spiellust wild nach unten zieht
Dazu lass ich’s im Wasser krachen
Gut, dass es niemand hört und sieht
Mich reinigen? Ach, ich vergaß es!
Und meine Haut, sie ist verrunzelt
welch‘ Hochgenuss perfekten Spaßes
und meine Badeente schmunzelt…