Elfe

Text

von  Alex



Er liegt in meinem Schoß, ich streichle seinen Kopf, sein Gesicht, streiche ihm die Haare aus dem Gesicht.


„Du siehst aus wie eine Prinzessin“, sage ich leiser als ich eigentlich will und fahre ihm durchs Haar. „Oder eher wie eine Elfe.“


Ich sehe ihn an und muss kurz schmunzeln, dann können wir uns beide das Lachen nicht mehr verkneifen.


„Ja, ich weiß, lass mich labern. Bisschen Romantik unter Kumpels hat noch niemandem geschadet.“


Aber ich nehme meine Hand nicht weg. 


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Er ist über mir, reibt sich stöhnend an mir, hungrig, geil. Dabei hat er seine Boxershorts noch an, und ich auch.


„Schau mich an“, sage ich leise. Er tut es und ich halte seinen Blick.


„Mach langsam. Und wehe, du ziehst dich weiter aus. Dann schmeiß ich dich aus meiner Bude.“


Er nickt nur. Ich mag, wie brav er sein kann. Manchmal.


Ich ziehe ihn näher an mich. Er reibt sich weiter an mir, wie ein kleines, ungestümes Tier. Mir wird warm, dann heiß. Ich stöhne auch kurz auf, reiße mich dann aber wieder zusammen. Ich will ihm das gerade nicht schenken.


Dann hört er auf.

„Hast du gerade…?“ frage ich ihn, und er nickt, Schamesröte färbt sein Gesicht. Ich lache laut auf.


„Süß. Geh sofort runter von mir.“


Er gehorcht, legt sich neben mich und drückt sich dann fest an mich. Was für ein guter kleiner Löffel er doch ist.


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Später liegt er bei mir, sein Kopf an meiner Brust. Irgendwann höre ich sein leises Schnarchen. Wir werden morgen nicht darüber reden und auch an keinem anderen Tag. Genau das mag ich an uns am meisten.


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Kommentare zu diesem Text


 AlmÖhi (20.05.26, 19:04)
Dominanz kann eben auch zärtlich und liebevoll sein.
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