Um die Ohren

Gedicht

von  Beislschmidt

Um die Ohren    


Wenn allzu große Gräben klaffen,
so zwischen Denken-Sagen-Tun.
Wenn Neider nur nach andern gaffen,
soll besser man im Menschsein ruhn.

Was immer diese Unwucht ist,
die alte Welt bleibt ungeschoren.
Jedoch, wer ständig Sprengstoff frisst,
dem fliegt alsbald sie um die Ohren.

Und wenn die Welt nicht Einsicht zeigt,
mahnt kluger Rat zum Einheitsbrei,
hält man das freche Maul und schweigt,
doch das geht mir am Arsch vorbei.

Beisl 2026




Anmerkung von Beislschmidt:

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Kommentare zu diesem Text


 Teo (21.05.26, 11:33)
Das Ding is gut!
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