Samiland ist abgebrannt

Engagiertes Gedicht zum Thema Zerstörung

von  Citronella

Es reisten jüngst zahlreiche Sami

nach München um gewollt Tsunami

im Rathaus zu entfachen.

Was sollte man da machen?

Herr Krause hatte keine Zeit,

auch sonst war kaum jemand bereit

die Sorgen Indigener anzuhören.

Wie konnten sie es wagen, hier zu stören?


Und die Moral von der Geschicht:

Gelingt es hier im Inland nicht

die grünen Ziele zu beachten,

muss man woanders Land ausschlachten.

Was zählen die Bedürfnisse von Renen,

soll'n sie halt weiterziehn, die Indigenen.


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Kommentare zu diesem Text


 Alabanda (27.05.26, 10:39)
Das ist ein bisschen bigott. 

Warum hilft Norwegen den Samis nicht? Warum genehmigt Norwegen die Windräder? Deutsche Ämter können in Norwegen weder Genehmigungen noch Verbote aussprechen, oder doch?

 Citronella meinte dazu am 27.05.26 um 10:48:
Das sagt die (überhaupt nicht links-grün-lastige!) Google-KI dazu:

Die norwegische Regierung genehmigt Windparks – oft mit internationaler Beteiligung – im Samiland, um ihre nationalen Klimaziele zu erreichen und die europäische Energiewende voranzutreiben. Diese Gebiete gelten als windstark und profitabel, weshalb der Staat auf ausländisches Kapital und Know-how setzt.
Die Genehmigungspraxis im Detail:
  • Grüne Transformation: Norwegen forciert den Ausbau erneuerbarer Energien zur Emissionsreduktion und als Einnahmequelle. Investoren (unter anderem aus Deutschland und der Schweiz) werden angelockt, um die enormen Kosten der Infrastruktur zu stemmen.
  • Rechtsbruch und Urteile: Die Regierung genehmigte die Projekte in der Annahme, die Interessen der Sami ausreichend zu berücksichtigen. Im Oktober 2021 hat jedoch der Oberste Gerichtshof Norwegens entschieden, dass die Genehmigungen für Großprojekte (wie den Windpark Fosen) die Rechte der indigenen Sami auf kulturelle Entfaltung nach UN-Recht verletzen.
  • Nutzungskonflikt: Die Windräder und die dazugehörige Infrastruktur zerschneiden die traditionellen Weidegebiete und blockieren die Wanderrouten der Rentiere, was die Lebensgrundlage der samischen Rentierzüchter massiv bedroht.
Trotz der historischen Gerichtsurteile, die den Bau teilweise für illegal erklärten, stehen viele der Anlagen weiterhin im Betrieb. Die Regierung rechtfertigt dies mit der Dringlichkeit der Energiewende und der schwierigen Abwägung zwischen Klimaschutz und Minderheitenrechten.
 

It's the economy, stupid! (James Carville)

 Alabanda antwortete darauf am 27.05.26 um 10:56:
Diese Stadtwerke haben den Windpark weder geplant noch gebaut, die haben einen Teil davon gekauft, als der schon in Betrieb war. 
Anschließend wurden Gesetzesbrüche gerichtlich festgestellt. 
Diese Stradtwerke waren entweder nicht besonders schlau oder das war so gewollt, die werden wohl Entschädigungen zahlen müssen für etwas, das zuvor andere verbockt haben.
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