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Gedanke

von  Pearl

Ich bin eine Hülle, eine Silhouette, mein Verstand ist nicht der Kapitän meines Lebens: ich lasse es geschehen, in mich hineinfahren wie die Geister, die mich einst besetzt haben wie Russland die Krim. Die Welt ist so groß. Kriege, Hass, Selbstsucht, der Wunsch das Andere, das uns doch so ähnlich ist, zu zerstören. Wo führt das hin? Die Welt ist so groß, doch das Universum ist größer und die Seele tief, wie die unerforschte Tiefsee. Halte sie pure. Pure ist mehr als sauber, rein. My hands are of your colour; but I shame to wear a heart so white.“ Ich bin nicht rein, sauber. Aber bemühe mich, meine Seele ein Gebet sein zu lassen. Yin, Wasser und Dunkelheit. Schweige wie Silber, dann sprichst du Gold, Marie. Spreche ich Gold, Marie. Nichts im Leben läuft nach Plan, wenn man sich eine Hülle, eine Silhouette sein lässt. Menschen sprechen über Menschen, tagein, tagaus. So langweilig macht Langweile. Kehre das Innere deines eigenen Hauses, putze mich pure. Ich bin keine Perle, aber in jedem von uns liegt sie, leuchtend. Glühend. Das zu erfahren, ist ein Geschenk. Sie zu erfahren, ist Arbeit an uns selbst. Wenn wir sie erkennen, beginnt unsere größte Revolution. Sie ist spirituell. Wenn uns nichts mehr von uns selbst trennt, trennt uns nichts mehr von den Anderen. Und dann. Sie hören auf, unsere Hölle zu sein.




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