Schultert nicht mehr, als ihr tragen könnt, doch macht es euch nicht zu leicht. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Bereitschaft ihr zu trotzen. Manchmal aber muss man die Ohnmacht aushalten lernen, ohne aufzuhören sie abschütteln zu wollen. Ihr müsst euch nicht schuldig fühlen, wenn ihr euch am nächsten steht, nur lasst den Abstand nicht größer werden, als unbedingt notwendig ist. Bleibt jedoch den Schulterklopfern fern und dem schnellen Einverständnis. Statt in ihrer Mitte bleibt lieber am Rand. Ihr müsst nicht geradlinig sein. Ihr dürft eure Richtung auch ändern. Eure Haltung aber verändert nicht zu sehr. Seid kein Fähnchen im Wind und werdet es auch nicht im Sturm. Seid mutig, aber auch gnädig mit euch. Ich liebe weder Helden noch Feiglinge, sondern euch.
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