Brachland

Gedicht

von  miljan

Die Lyrik liegt wie eine Brache
am Rande der Literatur,
als wäre, wer dichtet, nur stur.
Ich bringe Gedanken zur Sprache,
als brächte ich sie Wort für Wort
an einen entlegenen Ort.
Man sehe dies nicht als Beschwerde.
Das Brachland ist fruchtbare Erde
und mir, dessen Vers einen Reim hat
genug literarische Heimat.


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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (06.05.26, 18:19)
genau so. lG von M.

 eiskimo (06.05.26, 18:29)
Ganz anders im Treibhaus unter Kunstlicht. 
Da kann nichts Echtes gedeihen.
vG
Eiskimo

 Tula (06.05.26, 20:57)
Hallo miljan
Die schönsten ungewöhnlichen Blumen blühen am Rande. Lyrik ist eben keine Massenware, sondern nur was für echte Kenner  8-)

LG Tula

 Janna (06.05.26, 22:44)
Sehr poetisch und treffend eine Wahrheit in Szene gesetzt! Mag ich sehr. 

Liebe Grüße

Janna
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