Die Gardine vorm Kopf
Kommentar zum Thema Achtung/Missachtung
von Moppel
Ich komme nochmals auf das Thema zurück, da mir gestern Abend mein „alter Satire-Kumpel“ Marcus Lanz völlig ungewollt beisprang mit seiner Sendung „Der politische Islam“.
Zu der Diskussion, die hitzig verlief ( wie alle zu dem Thema) hatte er nur Islamkenner eingeladen. Da war nicht eine demente Oma dabei. Aber die konnte sich am TV in allem bestätigt sehen, was ihre Geschichte „Der Islam hat keine Gardinen“ vermitteln wollte. Ich habe die Geschichte gelöscht wegen der Beleidigungen und Unterstellungen von Rabenvata und seinem Club. Nun hat Lanz gestern quasi eine Fortsetzung gesendet. Nett von ihm.
Die Teilnehmer waren: Günar Balci, Integrationsbeauftragte von Berlin-Neukölln, Tochter türkischer Gastarbeiter, die den kritischen Part übernahm. Lamya Khaddor von den Grünen, Islamwissenschaftlerin, die sehr liberal daherkommt für Kritik am Islam, aber…Khola Hübsch, die hochengagierte Islamverfechterin und nach Frau Balcis Aussage Mitglied einer sehr strengen Gemeinde. Sascha Adamek, Journalist und Buchautor.
Drei deutsche, muslimische Frauen also, wie ein Querschnitt durch unsere Gesellschaft. Und eine Diskussion, quasi pars pro toto für all jene, die unsere Politiker nicht führen. Und die die Gesellschaft nicht führen soll.
Adamek begann mit: Wir haben ein Problem und zwar ein gewaltiges“. Frau Balci sagte, dass der politische Islam (Muslimbruderschaft) in Deutschland mittlerweile Politik, alle Parteien, NGOs und Gesellschaft unterwandert habe mit dem Ziel eine islamische Kultur hier einzuführen. Und monierte ( zu recht), dass beim gemeinsamen Fastenbrechen im Bundestag - tolle Geste an sich - Frauen und Männer getrennt saßen. Ein Kniefall vorm Islam.
Keiner reagierte darauf. Ja, so was braucht Anlaufzeit…
Zweiter Fall (Adamek) der Bürgermeister Thomas Müller, (SPD) Berlin, sorgte dafür, dass ein namhafter Vertreter der Muslimbruderschaft aus der Beobachtungsliste des Verfassungsschutzes gestrichen wurden. Nun doch Ensetzen auf allen Stühlen.
Adamek unterfüttert weiter mit dem Beispiel von Frau Özugus, immerhin mal stellvertretende Bundestagspräsidentin, die 2012 zum Feriencamp der Muslimbruderschaft als Referentin eingeladen war. Der terroristische Arm der Muslimbruderschaft ist übrigens die Hamas (Lanz). Nach eigenen Angaben ging sie nicht hin. Aber man stelle sich einmal vor, Klöckner würde zum Ferienlager der AfD eingeladen. Na, da wäre was los.
Politisch wurde das alles unter den Teppich gekehrt. Wie auch der Fall: Eine Kita in Berlin Neukölln, die letztlich ein schiitischer Betreiber( Iran/Irak) bauen sollte und 4,2 Millionen Fördergelder dafür bekam. Betreiber weg, Geld weg.
Aber isse ja nich schlimm Deutschland is ein rrreiches Land…
Ja, da klingeln einem die Ohren über die Naivität, Hilflosigkeit und Steuergeldverschwendung der Politiker, die dem politischen, wie Frau Balci ihn nennt „ institutionellen Islam“, nichts entgegen halten. Das Grundgesetz zum Beispiel. Würde sich anbieten. Und endlich Konsequenzen ziehen.
Traut sich aber keiner. Denn nach dem Begriff „Islamophobie“, den die Muslimbruderschaft prägte (Balci), wartet sie nun mit einem neuen „Kampfbegriff“(Adamek) auf. Also Rabenvata und Club, aufgepasst:
„Der antimuslimische Rassismus“. Steht ab jetzt zur freien Verfügung, um Kritiker zu verunglimpfen. Unsinn eigentlich, denn eine Religion hat ja keine Rasse. Aber egal, hört sich toll an. Und lässt sich bestimmt wirkungsvoll einsetzen.
Balci und Adamek berichten von Fatwen, die Kinderehen ab 9 Jahren legitimieren und auch das Kopftuch für Mädchen. Mitten in Deutschland.
Ich lasse das so stehen. Und empfehle, sich diese Sendung von Lanz in der Mediathek im Original anzuschauen.
Man weiß nicht, wann es so eine wieder gibt. Und wann die Gardine vorm Kopf wieder zugeht…