Gutmensch
Text
von Juni
Kommentare zu diesem Text
Gutmensch mag ich ebenfalls nicht. Es setzt automatisch voraus, dass es Schlechtmenschen gibt. Und wer so kategorisiert, ignoriert gerne die riesige Bandbreite dazwischen: dass, was doch unser Menschsein ausmacht.
... zumal es nicht gut gemeint ist, es ist ein Synonym für Sozialmoralapostel.
"Als 'Gutmenschen' wurden 2015 insbesondere auch diejenigen beschimpft, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen", hieß es weiter. "Mit dem Vorwurf 'Gutmensch', 'Gutbürger' oder 'Gutmenschentum' werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert."
Ich habe damals Syrern Deutschunterricht gegeben, unter ihnen auch Jesiden, erinnere mich gern an die Zeit und freue mich darüber, dass aus ihnen Friseure, Fotografen, Schweißer und Hotelangestellte wurden, habe mit ihnen ihre Linsensuppe gegessen und von ihnen gelernt, dass Jesus im Koran Jesus Isa ibn Maryam heißt. Ich bin ein unverbesserlicher Gutmensch, schwimme im Mainstream und ertrage die Verachtung von Tichy- und Reitschuster-Nachbetern mit Fassung.
Du hast selber einen Beitrag geleistet. Das ist ja etwas anders, als dieses nur einzufordern.
Das Problem der Massenmigration ist nicht der Einzelne, sondern die Gesamtüberforderung der gesellschaftl. und Infrastruktur- Systeme. Wer wie darüber berichtet ändert nichts an den Grenzen der Ressourcen.
Eine qm mäßig definierte Fläche kann nicht gleichzeitig Wohnung, Mobilität, Bioanbau, Artenvielfalt, Windenergie, Gewerbe usw. gleichzeitig für beliebig viele Personen ermöglichen. Und die Fläche ist nun mal begrenzt, wenn wir auf Expansion verzichten wollen. Das wollen wir doch?
Das Problem der Massenmigration ist nicht der Einzelne, sondern die Gesamtüberforderung der gesellschaftl. und Infrastruktur- Systeme. Wer wie darüber berichtet ändert nichts an den Grenzen der Ressourcen.
Eine qm mäßig definierte Fläche kann nicht gleichzeitig Wohnung, Mobilität, Bioanbau, Artenvielfalt, Windenergie, Gewerbe usw. gleichzeitig für beliebig viele Personen ermöglichen. Und die Fläche ist nun mal begrenzt, wenn wir auf Expansion verzichten wollen. Das wollen wir doch?
Der Mainstream ist nicht mehr Gutmensch...btw. ich war auch in der Flüchtlingshilfe (obwohl nicht im Mainstream)und wollte mich trotzdem nie so bezeichnen lassen. Der Gutmensch hat sich immer auch als Bessermensch inszeniert, das hat mich abgestoßen